Aumühle

Hochseilgarten-Team plant Laufevent im Sachsenwald

Keine Sorge: Beim Auelauf geht es nicht so wackelig zu, wie beim Fotoshooting. Gelaufen wird auf Waldboden, Gastgeber sind Telse Reimann (von links), Gudrun Welle, Maike Engel und Albrecht Stroop. Sie sind das Team des Kletterparks schnurstracks im Sachsenwald.

Keine Sorge: Beim Auelauf geht es nicht so wackelig zu, wie beim Fotoshooting. Gelaufen wird auf Waldboden, Gastgeber sind Telse Reimann (von links), Gudrun Welle, Maike Engel und Albrecht Stroop. Sie sind das Team des Kletterparks schnurstracks im Sachsenwald.

Foto: Susanne Holz

Aumühle 500 Läufer werden beim ersten Auelauf im Sachsenwald erwartet. Der soll durch das Sportevent noch bekannter werden.

Aumühle.  . Normalerweise geht es im Schnurstracks-Kletterpark in Aumühle immer hoch hinaus. Am 29. September wird nun aber in der Fläche Strecke gemacht. Das Team lädt zusammen mit dem Verein TuS Aumühle-Wohltorf zum ersten Auelauf im Sachsenwald ein. Bis zu 500 Läufer aus ganz Deutschland erwarten die Organisatoren, die mit ihrem Event nicht nur die Sportler ins Schwitzen bringen, sondern auch den Bekanntheitsgrad des Sachsenwaldes steigern wollen.

Sachsenwald im Tourismus noch ein weißer Fleck

„Uns ist aufgefallen, dass der Sachsenwald in der Tourismusbranche noch ein weißer Fleck ist“, sagt der Schnurstracks-Geschäftsführer Albrecht Stroop. Schade findet er das, schließlich sei der Wald ein toller Treffpunkt für Erholung und Bewegung und wirke sich damit auch positiv auf die Gesundheit aus. Wer erst einmal da sei, merke schnell, dass ein Waldbesuch wie ein Kurzurlaub ist, bekräftigt Mitarbeiterin und Veranstaltungskauffrau Telse Reimann.

Die 38-Jährige weiß, was sich Läufer wünschen. Schließlich hat sie bereits mehrmals beim sogenannten Heldenlauf in Blankenese im Teilnehmermanagement gearbeitet – einem Event, bei dem locker 4000 Sportler an den Start gehen. Zudem hat ein echter Laufprofi die Strecke mitkonzipiert. „Ein Kollege von uns läuft rund 60-mal bei Wettbewerben im Jahr. Wenn einer weiß, wie eine gute Strecke aussehen muss, dann er“, sagt Telse Reimann.

Die Organisation der Anmeldung, die Zeitmessung und einiges mehr wird von Race Result übernommen, ein Veranstalter, der von Melbourne in Australien bis Aumühle im Sachsenwald Veranstaltungen managed.

Alle Strecken führen durch den Wald

Alle Strecken im Sachsenwald – zwei, fünf und zehn Kilometer und die Dreierstaffel – sind abwechslungsreich und absolut naturnah. Denn die Laufwege führen nur durch den Wald, nirgendwo muss eine Straße überquert werden. Umleitungsstrecken, Verkehrschaos und Polizeipräsenz – all das ist beim Auelauf deshalb nicht zu erwarten. Das Deutsche Rote Kreuz Aumühle wird ein Auge darauf haben, dass alle Teilnehmer gesund ins Ziel kommen. Die Sportler des TuS Aumühle-Wohltorf sorgen als Mitorganisatoren und Streckenposten ebenfalls dafür, dass alles gut über die Bühne geht.

Gregor von Bismarck begeistert

„Gregor von Bismarck, dem der Sachsenwald gehört, war sofort begeistert von der Idee“, freut sich Albrecht Stroop. Startpunkt ist deshalb auch das Forsthaus Friedrichsruh, das dem Grafen gehört. Dort können sich Freunde und Familie der Läufer aufhalten – wenn sie nicht gerade im Wald stehen und ihre Liebsten anfeuern. Zudem gibt es im Forsthaus auch ein gesundes Sportlerfrühstück.

Was den Organisatoren neben Sport und Spaß noch wichtig ist – die Nachhaltigkeit. Das Event soll mit wenig Müll ausgerichtet werden. Angedacht ist beispielsweise, Trinkbecher aus Pappe anzubieten. Auch Kletterprofi Albrecht Stroop wird an den Start gehen. „Ich bin Anfänger, trainiere gerade bis zu fünfmal die Woche. Bis September müssen noch fünf Kilo Weg“, sagt der durchtrainierte 61-Jährige. Für jeden zu laufenden Kilometer ein Kilo sozusagen.

Wer am 29. September auch dabei sein möchte, kann sich auf der Internetseite www.auelauf.de anmelden.