Regionalausschuss

Verkehrskonzept gefordert: Park-Chaos an den Seen vermeiden

Im August musste die Polizei die Zufahrt zu einigen Badeseen sperren. Andrang war zu groß.

Im August musste die Polizei die Zufahrt zu einigen Badeseen sperren. Andrang war zu groß.

Foto: Carsten Neff / NEWS & ART

Am 8. September tagt der Regionalausschuss. Thema ist unter anderem das Park-Chaos an den Badeseen. CDU fordert ein Verkehrskonzept.

Bergedorf. Die Verschönerung von Fahrgastunterständen, der Sachstand zur Verkehrsführung an den Badeseen in den Vier- und Marschlanden und die Pläne der Stadt für die ehemalige Schule Seefeld stehen auf der Tagesordnung für den Regionalausschuss. Er startet am Dienstag, 8. September, um 18 Uhr im Kulturheim am Mittleren Landweg 78 mit einer öffentlichen Fragestunde.

Der Regionalausschuss hatte sich bereits vor Jahren für die Verschönerung von Fahrgastunterständen im Landgebiet ausgesprochen. Die Vierlanden-Stiftung „Unsere Heimat“ nahm sich der Sache an und beauftragte einen Profi-Sprayer (wir berichteten). Die fünf zu verschönernden Unterstände in den Vierlanden sind nun fertig. Die Ergebnisse werden den Ausschussmitgliedern mittels Fotografien vorgestellt.

Im August erhebliche Verkehrsbehinderungen an Badeseen

Die ehemalige Dorfschule Seefeld steht leer und soll von der Stadt verkauft werden. Die CDU-Fraktion in der Bergedorfer Bezirksversammlung hatte dazu ein Auskunftsersuchen gestellt. Über die Antwort der Finanzbehörde kann nun im Ausschuss diskutiert werden.

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Nach dem Park-Chaos an den Badeseen im Landgebiet beantragt die CDU-Fraktion im Regionalausschuss ein Verkehrskonzept, in einem weiteren Antrag zudem ein Freizeitkonzept. Im August, als bei extremer Hitze die Strände von Nord- und Ostsee gesperrt worden waren, drängten sich besonders viele Ausflügler an den Bergedorfer Badeseen. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Außerdem konnten die vorgeschriebenen Corona-Sicherheitsabstände nicht mehr eingehalten werden. Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, solche Probleme künftig zu vermeiden.