Stadtentwicklung

Fortschritte für das Butterberg-Projekt in Ochsenwerder

In der Entwicklung des sogenannten „Butterbergs“ herrschte knapp zwei Jahre Stillstand. Nun soll die Politik im März über einen B-Plan für das Areal, das an Ochsenwerder Landstraße und Schwersweg grenzt, entscheiden.

In der Entwicklung des sogenannten „Butterbergs“ herrschte knapp zwei Jahre Stillstand. Nun soll die Politik im März über einen B-Plan für das Areal, das an Ochsenwerder Landstraße und Schwersweg grenzt, entscheiden.

Foto: Lena Diekmann / Diekmann

Auf knapp zwei Hektar soll ein Nahversorger, Kita, Praxen und Wohnungen entstehen. Im März entschiedet die Politik.

Ochsenwerder. Die Fronten schienen verhärtet: Erst gab es Probleme beim Grundstücksankauf, dann Uneinigkeit mit der Politik und Verwaltung über eine mögliche Entwicklung einer Teilfläche. Gut zwei Jahre wurde das Projekt „Butterberg“ ausgebremst.

Doch nun scheinen alle Unstimmigkeiten aus der Welt geschafft, ist die Butterberg GmbH voller Hoffnung, dass sie das Areal an der Ecke Ochsenwerder Landstraße/Schwersweg bald entwickeln kann. In der Märzsitzung soll das Projekt von Bergedorfs Bezirksamt im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt werden. Dann soll die Politik entscheiden, ob ein vorhabenbezogener Bebauungsplan (B-Plan) eingeleitet wird.

Nahversorger ist das zentrale Element

Die Chancen stehen gut: Denn nach Kenntnis unserer Zeitung sind die Entwürfe, die vor zwei Jahren von einer Jury als Sieger gekürt wurden und nun noch einmal von der Butterberg GmbH überarbeitet wurden, bereits im Arbeitskreis Vier- und Marschlande vorgestellt worden. Dort haben die politischen Vertreter sie für gut befunden.

Auf der knapp zwei Hektar großen Fläche am Vogts-Brack sollen Doppel- und Reihenhäuser entstehen, außerdem Wohnungen. „Wir planen 16 Wohnungen sowie 35 Servicewohnungen“, berichtet Ilka Beck, Geschäftsführerin der „Butterberg GmbH“.

Edeka-Betreiber hat bereits Interesse bekundet

Die Servicewohnungen, vorrangig für Senioren, sollen über dem Nahversorger entstehen, so Ilka Beck. Dieser ist zentrales Element des Butterberg-Projekts, sein Bau soll zunächst vorangetrieben werden. Eine Verkaufsfläche von 1400 Quadratmetern ist für den Nahversorger vorgesehen. Ein künftiger Betreiber stehe laut Ilka Beck noch nicht fest. In der Vergangenheit hatte aber bereits Familie Eggert, die in Fünfhausen den Edeka-Markt betreibt, öffentlich ihr Interesse bekundet.

Ebenso sollen auf dem Areal eine Kita, Praxen für Ärzte und Physiotherapeuten sowie Flächen für ein Geldinstitut untergebracht werden.

Bergedorfs Stadtentwicklungsausschuss, in dem über das Butterberg-Projekt entschieden werden soll, tagt am Mittwoch, 4. März. Ort: Bergedorfer Rathaus, Wentorfer Straße 38.