Bauprojekt

2021 könnten die ersten Mieter am Brennerhof einziehen

Michael Kolle, hier in seiner Funktion als Geschäftsführer der Firma MIKO-NET, vermittelt bei dem Flächendeal zwischen der Stadt Hamburg und der Garbe Industrial Real Estate.

Michael Kolle, hier in seiner Funktion als Geschäftsführer der Firma MIKO-NET, vermittelt bei dem Flächendeal zwischen der Stadt Hamburg und der Garbe Industrial Real Estate.

Foto: Florian Büh

Moorfleet. Michael Kolle vermittelt bei Flächen-Deal. Die Garbe Industrial Real Estate GmbH will am Brennerhof bauen und vermieten.

Moorfleet. Die Garbe Industrial Real Estate GmbH, ein Hamburger Traditionsunternehmen, möchte das als Gewerbefläche ausgewiesene Gebiet zwischen Andreas-Meyer-Straße, Autobahn 1 und Brennerhof bebauen und die Gebäude vermieten. Der große Entwickler, der anderswo an Großkunden wie amazon und Tchibo vermietet, will einen Teil der insgesamt 7,3 Hektar großen Fläche an ein Unternehmen aus dem Bereich produzierendes Gewerbe vermieten.

„Die Garbe Industrial Real Estate ist das Ross, aber den Reiter können wir noch nicht benennen. Erst muss der Aufsichtsrat bei einer Sitzung am Jahresende die Erweiterung am Brennerhof absegnen“, sagt Michael Kolle aus Bergedorf. Er verrät bloß, das es sich um ein weiteres Hamburger Traditionsunternehmen handelt.

Kolle arbeitet für die Projektentwicklung PorscheHopper GmbH. Sie vermittelt bei dem Flächendeal zwischen der Stadt Hamburg und der Garbe Industrial Real Estate. „Wir sind das Bindeglied zwischen der Stadt und dem Entwickler“, sagt er.

Vergabe im Erbbaurecht

Die Garbe Industrial Real Estate bemüht sich um eine Vergabe im Erbbaurecht. Stimmt die Stadt zu, kann die Immobilienfirma 75 Jahre lang über die Brennerhof-Fläche verfügen. Sie plant die Vermietung an produzierendes Gewerbe, Einzelhandel und an Handwerker, berichtet Kolle. „Dort könnten 500 bis 600 neue Arbeitsplätze entstehen.“ Außerdem würde sich Hamburg langfristig Gewerbesteuern sichern. Im Bebauungsplan ist ein Teil der Fläche, rund 1000 Quadratmeter, für einen Nahversorger vorgesehen. Weiterhin sollen Gewerbehallen für ortsansässige Handwerker entstehen.

Gespräche würden positiv verlaufen

Die Gespräche mit der Hamburger Wirtschaftsbehörde und dem Bergedorfer Bauamt würden positiv verlaufen, berichtet Kolle. „Über den erbbaurechtlichen Vertrag hat man sich im Grundsatz geeinigt.“ Kolle zeigt sich optimistisch, geht davon aus, „dass bis spätestens März 2020 Planrecht“ geschaffen werden kann. „Ende 2021 könnten die Mieter dann einziehen – wenn alles reibungslos läuft.“