Havarie auf der Elbe

Motoryacht vor Howe gestrandet - nur geringer Sachschaden

Die Feuerwehr sichert die aufgelaufene Yacht mit Spanngurten und Erdnägeln vor dem Abtreiben in die Fahrrinne.

Die Feuerwehr sichert die aufgelaufene Yacht mit Spanngurten und Erdnägeln vor dem Abtreiben in die Fahrrinne.

Foto: NEWS & ART

Howe. Eine Motoryacht ist am Samstagmorgen auf der Elbe vom Kurs abgekommen und auf Grund gelaufen.

Das zwölf Meter lange Sportschiff kam aus der Schleuse in Geesthacht, fuhr Richtung Hamburg, und strandete bei Howe aauf der Uferbefestigung der Hamburger Elbseite.

Die alarmierte Feuerwehr rettete mit einer Steckleiter den Skipper und dessen Begleiter unverletzt von Bord. Anschließend sicherten die Feuerwehrleute das Schiff in Schräglage mit Hilfe von Spanngurten und Erdnägeln vor dem Abtreiben in die Fahrrinne. Bei Hochwasser am Abend soll die Motoryacht zurück ins Fahrwasser geschleppt werden.

Nach ersten Erkenntnissen gab es keinen Wassereinbruch im Schiff und nur eine geringe Beschädigung in Höhe des Ruders. Die Havarie geschah offenbar in einem Moment der Unaufmerksamkeit des Schiffsführers: "Ich habe einfach nicht aufgepasst". Eingesetzt waren neben der Berufsfeuerwehr Bergedorf, die Freiwillige Feuerwehr Krauel, Freiwillige Feuerwehr Kirchwerder-Süd, Freiwillige Feuerwehr Warwisch, Führungsdienste und Polizei.