Sanierung

Durchdeich: Mehr Platz für Autofahrer und Fußgänger

Auf dem Durchdeich, Höhe  Sandbrack, wird ab Herbst gebaut. Dann werden Fahrbahn und Gehweg breiter.

Auf dem Durchdeich, Höhe Sandbrack, wird ab Herbst gebaut. Dann werden Fahrbahn und Gehweg breiter.

Foto: Lena Diekmann / BGZ/ Diekmann

Fünfhausen. Die Sanierung des maroden Durchdeichs wird dringend erwartet. Auf dem ersten Abschnitt soll es im Herbst losgehen.

Dass der Durchdeich in mehr als schlechter Verfassung ist, steht längst fest. Immer wieder musste die Sanierung in den vergangen zwei Jahren durch Unwägbarkeiten in der Planung verschoben werden.

Nun soll die wichtige Verbindungsstraße endlich die erforderliche Sanierungskur bekommen: „Im Herbst wollen wir beginnen“, sagte Lars Rosinski am Dienstagabend im Regionalausschuss. Zahlreiche Zuhörer waren zu der Sitzung in die Schule Fünfhausen-Warwisch gekommen, um den Ausführungen des Tiefbauchefs und des beauftragten Ingenieurbüros zu folgen.

Fahrbahn und Gehweg werden deutlich breiter

Beginnen sollen die Straßenbauarbeiten auf einem Abschnitt, der auf einer Länge von fast 800 Metern zwischen Lauweg und Hausnummer 127 auf Höhe des Sandbracks verläuft. Dort soll es künftig nicht nur mehr Platz für Verkehrsteilnehmer auf der Straße, sondern auch für Fußgänger geben: Die Fahrbahn soll von derzeit 5,40 auf sechs Meter verbreitert werden, der Gehweg von 1,55 auf 2,65 Meter.

„Die Sicherung des Schulwegs ist ein wichtiger Baustein“, betont Lars Rosinski. Auf Höhe der Bushaltestelle der Schule wird der Gehweg daher sogar auf 3,65 Meter aufgeweitet – derzeit ist er an dieser Stelle 1,50 Meter breit.

30 Bäume werden gefällt

m Fahrbahn und Gehweg verbreitern zu können, muss die Straße näher an das Sandbrack heranrücken: Etwa 30 Bäume sollen dafür gefällt werden. Ersatzpflanzungen soll es geben. Ob die in unmittelbarer Umgebung erfolgen, steht noch nicht fest. Die Straßenentwässerung erfolgt an der Stelle über die Böschung ins Sandbrack.

Die Bauzeit für den ersten Abschnitt wird auf zehn bis zwölf Monate geschätzt. Da allerdings über die Wintermonate gebaut wird, können Zeitangaben variieren, so Rosinski. Bei Asphaltierungsarbeiten wird die Straße voll gesperrt. „Die Erreichbarkeit der Grundstücke wird zum Teil eingeschränkt sein, wir bemühen uns aber, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten“, sagte Rosinski.

Hinweise aus der Bevölkerung erwünscht

Die Arbeiten in den Abschnitten zwei (beidseitige Bebauung) und drei (Bereich ohne Bebauung) sollen voraussichtlich zusammengefasst und im Anschluss an die Fertigstellung des ersten Abschnitts starten.

Die Anwohner werden an den Sanierungskosten nicht beteiligt. Ursprünglich wurden zwei Millionen Euro für das Vorhaben kalkuliert, die von der Verkehrsbehörde (BWVI) getragen werden. Ob die Summe gehalten werden könne, müssten die weiteren Monate zeigen, so Rosinski.

Über Hinweise der Anwohner, die in die weiteren Planungen miteinfließen können, sei die Verwaltung nach wie vor dankbar.