Regionalausschuss

Durchdeich-Sanierung soll dieses Jahr beginnen

Eine Sanierung des Durchdeichs und der Nebenflächen ist schon lange geplant: Auf Höhe des Sandbracks soll es in diesem Jahr losgehen.

Eine Sanierung des Durchdeichs und der Nebenflächen ist schon lange geplant: Auf Höhe des Sandbracks soll es in diesem Jahr losgehen.

Foto: Schwirten

Fünfhausen. Die Grundsanierung des Durchdeichs ist seit Jahren geplant. Im Regionalausschuss wird nun der Planungsstand vorgestellt.

Fünfhausen. . Der Durchdeich gilt seit Langem als dringend ssanierungs bedürftig. Doch das Projekt ist mit allerlei Schwierigkeiten verbunden: extrem unterschiedliche Bohrkerne, ein schmaler Querschnitt der Straße und marode Entwässerungsrohre, die teils quer durch die Vorgärten verlaufen, bremsten das Straßenbauvorhaben immer wieder.

Doch Lars Rosinski ist zuversichtlich: „Wir wollen in diesem Jahr anfangen zu bauen“, sagt der Tiefbauchef aus dem Bergedorfer Bezirksamt.

Auf Höhe des Sandbracks soll es losgehen

In der morgigen Sitzung des Regionalausschusses soll der derzeitige Planungsstand vom Ingenieurbüro präsentiert werden. Anwohner und alle Interessierten sind dazu eingeladen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr in der Aula der Schule Fünfhausen (Durchdeich 108).

Umweltbehörde in die Planungen einbezogen

Die insgesamt 1,5 Kilometer lange Strecke des Durchdeichs zwischen Lauweg und Heinrich-Osterath-Straße, die grundsaniert werden soll, ist in drei Abschnitte unterteilt: Auf Höhe des Sandbracks soll die Sanierung starten. Die erste Verschickung der Unterlagen an die Träger öffentlicher Belange sei erfolgt, berichtet Rosinski.

Er rechnet nicht damit, dass danach noch große Nachbesserungen auf die Planer zukommen. Zumal die Umweltbehörde in die Planungen bereits einbezogen wurde, da es sich bei dem Sandbrack um ein Biotop handelt. In der Umgebung wurden in den zurückliegenden Monaten bereits Tiere wie Salamander und Fledermäuse gezählt.

Zukunft der Regattastrecke und der JVA Billwerder

Außer der Sanierung des Durchdeichs stehen noch weitere Themen auf der Tagesordnung des Regionalausschusses: Die CDU-Fraktion hegt Zweifel daran, dass das Regattazentrum als Olympiastützpunkt am Allermöher Deich zukunftsfähig ist, weil es Mängel wie zu wenig Sanitäranlagen und keine stabile Internetverbindung aufweist.

Dieses Thema soll ebenso zur Sprache kommen wie das Veto der CDU gegen einen Ausbau der Justizvollzugsanstalt Billwerder, da dafür landwirtschaftliche Flächen in Unterbillwerder in Anspruch genommen werden müssten. Die Grünen haben derweil den Artenschutz der Störche versus Bau von Windkraftanlagen auf die Agenda gesetzt.