Schiffshavarie

Bergungsaktion im Hafen Oortkaten gelungen

Die 49 Meter lange und 13 Meter breite „Arie Cornelis“ im Hafen Oortkaten auf dem Weg zur Werft.

Die 49 Meter lange und 13 Meter breite „Arie Cornelis“ im Hafen Oortkaten auf dem Weg zur Werft.

Ochsenwerder. Das im Hafen Ooortkaten havariert Schiff hat inzwischen aus eigener Kraft die Werft erreicht.

Ochsenwerder.  Die im Hafen Oortkaten havarierte „Arie Cornelis“ hat inzwischen aus eigener Kraft die Werft erreicht. Das 49 Meter lange und 13 Meter breite niederländische Arbeitsschiff, war am Mittwoch gegen 17.30 Uhr in dem Hafen mit einer Spundwand kollidiert. Dabei entstand ein bis zu 20 Zentimeter großes Loch, durch das große Mengen Wasser eindrangen. Das Schiff drohte zu sinken.

Bergungsversuch in der Nacht gescheitert

Obwohl die alarmierte Feuerwehr mehrere starke Pumpen einsetzte, war es in der Nacht nicht gelungen, die „Arie Cornelis“ soweit zu lenzen, dass sie wie geplant aus eigener Kraft die Werft in dem Hafen anlaufen konnte. Am Donnerstagmittag gelang dies schließlich.

Nach der Kollision mit der Spundwand war ein Besatzungsmitglied des Schiffes schwer verletzt worden. Der Mann war im Laderaum der „Arie Cornelis“ ausgerutscht, als der den Schaden begutachten wollte. Dabei zog er sich einen Unterschenkelbruch zu. Er wurde von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.