Ochsenwerder

Marschlanden stets verbunden

Nachruf Karl-Heinz Vollstädt ist mit 78 Jahren gestorben

Ochsenwerder.  Freundlich, hilfsbereit, engagiert, zugewandt: So wird Karl-Heinz Vollstädt vielen Menschen in Erinnerung bleiben. Der Bauingenieur aus Ochsenwerder ist nach kurzer, schwerer Krebserkrankung im Alter von 78 Jahren gestorben.

Karl-Heinz Vollstädt war den Marschlanden stets verbunden. Aufgewachsen in der Moorfleeter Bille-Siedlung war er in den 1980er-Jahren auch politisch aktiv, saß für die FDP im Ortsausschuss. Zwar stieg er in den 1990er-Jahren aus der Politik aus, blieb aber weiter kommunalpolitisch interessiert, stellte kritische Fragen und konnte in der Sache auch schon mal laut werden. Nach dem Umzug nach Ochsenwerder gehörte er von 1996 bis 2008 dem Kirchenvorstand an, kümmerte sich mit Herz und Verstand um Baubelange, realisierte beispielsweise das Wiesenhaus.

„Er war ein fröhlicher, geselliger Mensch“, erinnert sich Manfred Seevers, lange Vorsitzender des Vereins „Unser Dorf erhalten“. Karl-Heinz Vollstädt, ebenfalls Mitglied im Heimatverein, sei ein Mann der Tat gewesen, habe „nicht lange geschnackt, sondern gemacht“. Auch in der Marschländer Tracht machte der frühere Leistungsschwimmer eine gute Figur, warb so gemeinsam mit der Familie für die Marschlande.

Karl-Heinz Vollstädt hinterlässt seine Frau Karin und die erwachsenen Kinder Simone und Volker. Wer sich von ihm verabschieden möchte: Die Trauerfeier beginnt am Mittwoch, 8. August, um 13 Uhr in der St.-Pankratius-Kirche (Alter Kirchdeich).