Rothenburgsort

Per Frisbee über die Elbinsel

DiscGolf Neue Anlage bei der Wasserkunst Kaltehofe eröffnet

Rothenburgsort.  Die Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe, von der aus Hamburg fast 100 Jahre lang mit Wasser versorgt wurde, ist um eine Attraktion reicher. Auf einem Teil der 22 000 Quadratmeter großen Freifläche der Museumsanlage wird jetzt auch Discgolf gespielt. Der Trendsport aus Amerika begeisterte bei der Eröffnung durch Mitarbeiter der Wasserkunst bei Tiefstack Besucher aller Altersgruppen.

„Discgolf funktioniert nach den gleichen Regeln wie Minigolf, geht aber viel einfacher“, sagte Andreas Runte. Als Vertreter des Unternehmens Nordisc ermunterte er bei der Einführung zu ersten Würfen mit der Frisbee-Scheibe, die gut gezielt auf sechs Bahnen in Körben unterhalb der Fangketten landen muss. Wer am Ende die wenigsten Würfe benötigt hat, ist Gesamtsieger. „Und wer am Ende am meisten Spaß am Spiel hatte, ist der größte Gewinner“, ermunterte Museumsleiterin Karen Flau.

Wer es auf dem neuen Discgolf-Parcours zu sportlichen Höchstleistungen bringen möchte, kann mit viel Konzentration und Geschick dem amerikanischen Weltmeister Paul Mc Beth nacheifern. Ihm auf der Spur ist unter anderen der 23-jährige Bremer Simon Lizotte. Ihm gelang der Sprung unter die Top-Ten in Amerika. In Hamburg war im vergangenen Jahr die Begeisterung schon beim Wettbewerb um die ersten Schülermeisterschaften in der City Nord groß.

Die Kosten für einen fröhlichen Discgolf-Tag auf der Elbinsel Kaltehofe sind gering. Die Nutzung des Platzes, Gebühr für das Ausleihen der Scheiben und Spielplan kosten pro Tag 3,50 Euro.