Schützenfest

Schützen feiern drei Tage – in „Rieges 2.0“

Die Sonny Boys treten beim Schützenfest der OSG auf (v .li.): Harald Witthöft, Werner Burmester, Reinhard Witthöft, Dieter Schenk, Bernd Busch, Manfred Witthöft und Rainer Schumacher

Die Sonny Boys treten beim Schützenfest der OSG auf (v .li.): Harald Witthöft, Werner Burmester, Reinhard Witthöft, Dieter Schenk, Bernd Busch, Manfred Witthöft und Rainer Schumacher

Foto: OSG

Ochsenwerder. Schützengemeinschaft feiert erstmals in einem großen Zelt, da Rieges Gasthof nicht mehr zur Verfügung steht.

Ochsenwerder.  Zum Ochsenwerder Volks- und Schützenfest werden heute (19. August), morgen und am Sonntag bis zu 2000 Besucher erwartet. Erstmals kann für die Gaudi der rund 100 Mitglieder starken Ochsenwerder Schützengemeinschaft (OSG) nicht der Saal von Rieges Gasthof genutzt werden, da das Gebäude zu einem Wohnhaus umgebaut wird. Deshalb wurde am Dienstag auf dem Festplatz vor dem Schießstand (Eichholzfelder Deich 5) ein 300-Quadratmeter-Zelt aufgebaut – „Rieges 2.0“ nennt ein OSG-Mitglied es mit einem Augenzwinkern auf Facebook.

Neben einem Getränke- tresen fasst das Zelt etwa 250 Sitzplätze. Auch ein kleiner Spielebereich für die Kinder, etwa mit Dosenwerfen, soll darin eingerichtet werden. Hüpfburg und Karussell stehen unter freiem Himmel, ebenso Autoscooter und diverse Buden, darunter ein Imbiss, Fischbrötchen-, Bier-, Luftgewehrschießen- und Losbude. „Draußen gibt es nur wenig Sitzgelegenheiten vor dem Bierwagen“, sagt Manfred Seevers (75), Vorsitzender der OSG.

Es wird erstmals eng

Denn nicht nur der Umbau von Rieges Gasthof wirkt sich auf das Schützenfest aus, sondern auch der Neubau des Wohnprojekts, der gegenüber dem Gasthof am Rande des Schützenplatzes entsteht. Deshalb und durch das große Festzelt wird es erstmals eng am Eichholzfelder Deich 5.

Für das Zelt zahlt die OSG mehrere Tausend Euro Miete. „Rieges Gasthof war preiswerter“, sagt Seevers. Deshalb hofft die OSG auf viele durstige Besucher. Denn nur wenn viele Getränke verkauft werden, macht der Verein ein Plus. „Wir hoffen, dass wir die hohen Kosten wieder reinkriegen“, sagt Seevers und fügt hinzu: „Das ist natürlich auch sehr vom Wetter abhängig.“

„Dorfabend“ mit den Sonny Boys

Das Fest beginnt heute, am 19. August, um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) mit einem „Dorfabend“ mit den Sonny Boys, einer Gruppe der Chorgemeinschaft Frohsinn/Melodia Ochsenwerder. Seevers: „Die singen lustige und kritische Lieder ihres begnadeten Texters Rainer Schumacher. Mal geht es darin um die Region, mal um Weltgeschichte.“ Nach dem Auftritt der Sonny Boys kann zu Schlagern vom Discjockey getanzt werden. Es gibt noch Karten an der Abendkasse (10 Euro).

Am Sonnabend startet um 14 Uhr ein Kinderfest und um 20 Uhr eine „Tanznacht“ mit DJ Rolf. Der Eintritt ist frei.

Das „Biergartenfest“ am Sonntag startet um 16 Uhr im Zelt. Auf der Bühne: Otto Garbs und die Vierländer ­Musikanten sowie der Spielmannszug TV Warwisch (Eintritt frei). Die neuen OSG-Majestäten werden ab 18 Uhr proklamiert. Gegen 22 Uhr enden die drei Feier-Tage mit einem Höhenfeuerwerk.