Open-Air-Festival

Helfer gesucht: Wer will bei Wutzrock mit anpacken?

 Neonschwarz (Hip-Hop) spielen beim 37. Wutzrock-Festival im Juli

Neonschwarz (Hip-Hop) spielen beim 37. Wutzrock-Festival im Juli

Foto: Wutzrock

Allermöhe. Das Festival Wutzrock lebt vom Engagegemt Freiwilliger. Wir mitmachen will ist am 8. Juli willkommen.

Allermöhe. Mindestens 300 Helfer, davon allein rund ein Drittel aus dem Bereich Sicherheit, sind im Einsatz, wenn vom 24. bis 26. Juli am Eichbaumsee zum 37. Mal Wutzrock gefeiert wird. Die Organisatoren des nicht kommerziellen Open-Air-Festivals suchen dringend weitere Freiwillige, die mit anpacken.

Helfen in der Küche, beim Auf- und Abbau und im Bereich Sicherheit

Für das Musik-Spektakel gilt seit den Anfängen „umsonst und draußen“. In der Küche, die die ehrenamtlichen Helfer und Musiker mit leckeren Speisen versorgt, werden helfende Hände benötigt, ebenso beim Auf- und Abbau der beiden Livebühnen und der Wutzrock-Zelte. „Auch für den Bereich Security können wir noch Leute gebrauchen“, sagt Marianne Weis (53) aus dem Wutzrock-Team und fügt hinzu: „Wer sich mit um die Sicherheit kümmert, muss allerdings mindestens 18 Jahre alt sein. Weil das ein sensibler Bereich ist, nehmen wir auch nicht jeden.“

Zum Helfertreffen kommen oder mailen

Freiwillige können sich beim „Helfertreffen“ am Mittwoch, 8. Juli, 19 Uhr, im Café Flop an der Wentorfer Straße 26 melden. Wer da keine Zeit hat, findet eine Kontaktmöglichkeit per E-Mail auf der Internetseite www.wutzrock.de. „Unsere Homepage haben wir komplett neu gestaltet.

Auch alle Texte über die Geschichte, die Bedeutung und das politische Selbstverständnis von Wutzrock sind überarbeitet“, sagt Marianne Weis. Erledigt wurden diese Neuerungen von Ehrenamtlichen – wie alle Arbeiten, die Wutzrock betreffen. Der harte Kern – knapp 40 Wutzrocker – arbeitet ganzjährig an dem Festival, kümmert sich vom Buchen der Bands über die Organisation der Technik bis zu den Auflagen des Bezirksamtes um alles.

Fest wird selbst finanziert

Das dreitägige Fest, bei dem Bands wie Letzte Instanz (Rock, Folk, Metal), Neonschwarz (Hip-Hop) und The Skatoons (Ska) auftreten, wird aus Eigenmitteln finanziert. „Die Anschubfinanzierung steht“, sagt Marianne Weis. „Wir haben drei gute Festivals hinter uns – nachdem wir 2010 und 2011 bei übelstem Wetter Schulden angehäuft hatten.“ Einfach sei die Finanzierung eines so großen Festivals trotzdem nicht: „Alles wird von Jahr zu Jahr teurer – von Lebensmitteln bis zu den Matten, die wir streckenweise auf dem Rasen auslegen – trotz fairer Preise der Kooperationspartner.“

Der wichtigste Wunsch: Bloß kein Regen

Es dürfe halt nur nicht regnen. „Es ist immer ein Spagat. Aber wenn es super läuft, spenden wir auch mal Geld an befreundete Initiativen, von denen viele auch auf dem Festival präsent sind“, sagt die Wutzrock-Sprecherin. Der Großteil des erwirtschafteten Geldes diene aber als Rücklage für das folgende Wutzrock. Die Organisatoren haben eine große Bitte: Weil Wutzrock vor allem durch den Verkauf von Getränken finanziert wird, sollen keine mit aufs Gelände gebracht werden.