Straßenbau

In Kirchwerder wird geklotzt, nicht gekleckert

Kirchwerder. Anwohner wundern sich über die massive Abgrenzung der Straße an der Ecke Kirchenheerweg / Fersenweg. Vor einigen Wochen wurden dort gut einen Meter hohe Metallbügel aufgestellt. Sie grenzen die Straße vom Graben ab.

Gestern Betonschweine an der Lüttwetter, heute Absperrgitter am Fersenweg. Bei den Anwohnern rufen diese - in ihren Augen überzogenen - Verkehrsmaßnahmen Kopfschütteln hervorrufen. In der Tat wirken die gut einen Meter hohen Metallbügel staksig und völlig überdimensioniert.

Eine Leitplanke hätte die Aufgabe ebenso gut übernehmen können, Fußgänger, Rad- und Autofahrer vor dem Abrutschen in den Graben zu bewahren. Zumal sich die Anwohner nicht erinnern können, dass dort jemals jemand im Graben gelandet ist.

Als Jörg Froh (CDU) im Regionalausschuss fragte, wer den Einbau der Gitter veranlasst habe und warum, erhielt er nur ein Schulterzucken von Tiefbauchef Joachim Bruschke und Bezirksamtsleiter Arne Dornquast als Antwort.