Gottesdienst

Nach dem "Fago" ging es auf die Strecke

Neuengamme. Am Pfingstmontag feierte der erste Neuengammer Fahrradgottesdienst Premiere. 90 Gäste versammelten sich in der St. Johannis-Kirche. Anschließend ging es zur Radtour 50 Kilometer durch die Vier- und Marschlande und Geesthacht.

Wenn es einen Motorrad-Gottesdienst, kurz „Mogo“, gibt, muss es doch auch einen Fahrrad-Gottesdienst, einen „Fago“, geben. Das zumindest dachte sich Hans-Joachim „Hajo“ Burkhardt. Als passionierter Hobby-Radler und engagiertes Gemeindeglied in St. Johannis zu Neuengamme fackelte er nicht lange. Zusammen mit Pastorin Doris Spinger plante Burkhardt den ersten Neuengammer „Fago“.

Am Pfingstmontag war es soweit. Spinger freute es, dass nur einen Tag nach Gründung der Nordkirche das Gotteshaus richtig voll war. Mehr als 90 Gäste verfolgten die Predigt unter dem Thema „Rückenwind“. Darunter auch das Ehepaar Margret Hucko und Jörg Maltzan. „Wir haben den Segen besonders nötig“, scherzten sie. Die beiden nahmen die anschließende 50-Kilometer-Tour durch zehn benachbarte Dörfer und Geesthacht zum Anlass, die Jungfernfahrt mit ihrem neuen Tandem zu wagen. „ Wir kommen aus Winterhude und haben aus dem Internet davon erfahren. Eine tolle Idee!“, schwärmten sie. Unter den 70 Teilnehmern war auch der Lohbrügger Friedhelm Lixenfeld (80), der kürzlich das 1240-Kilometer-Rennen Paris-Brest-Paris bewältigt hatte, sowie die Niederländer Hans Brouwer, Peter Bouter und Berry van Welzen.