Tierrettung

Kuh saß fest - Feuerwehr riss Mauer ein

Reitbrook. Weil eine Kuh mächtig in der Klemme saß, mussten 20 Männer kräftig schwitzen. Das Rindvieh war ausgebüxt und hatte sich zwischen zwei Heizöltanks verklemmt. Feuerwehrleute versetzten einen der Tanks und rissen eine Mauer ein.

So hatte sich der Landwirt das wohl nicht vorgestellt. Als er seine Kuh in den Stall führen wollte, riss sich das abenteuerlustige Tier los, rannte ungestüm in eine Gasse zwischen zwei Heizöltanks - und saß in der Klemme. Die Kuh war zwischen den Tanks eingeklemmt, kam weder vor noch zurück.

Zuerst bat der Bauer benachbarte Landwirte um Hilfe, gegen 11.30 Uhr rief er verzweifelt den Feuerwehrnotruf. Die Freiwillige Feuerwehr Reitbrook rückte mit zwei Löschfahrzeugen und einem Dutzend Helfern am Reitdeich an.

Doch nach genauer Erörterung der Lage, gestaltete sich die Tierrettung schwieriger als zunächst gedacht. Mit Hilfe von schwerem hydraulischen Gerät musste zunächst einer der Tanks demontiert und versetzt werden. Schließlich rissen die Feuerwehrleute ein Loch in die Mauer, banden dem Tier Abschleppseile um den Kopf und zogen das verängstigte Rindbvieh durch das Mauerloch in Freiheit.

Nicht zu Fuß, sondern gut geschützt in einem vergitterten Anhänger brachte der Besitzer die Kuh zurück.