VERANSTALTUNG

Bergedorfer Kammerchor

Samstag, 16. September 2017 | 19 Uhr | Haus im Park, Bergedorf

Der Bergedorfer Kammerchor hat seit seiner Gründung im Jahr 1946 durch Hellmut Wormsbächer einen festen Platz im kulturellen Leben Hamburgs und des norddeutschen Raumes. Wormsbächers Nachfolger wurde 2001 Tobias Brommann, der 2003 zum Domkantor in Berlin berufen wurde. Seitdem liegt die künstlerische Verantwortung in den Händen von Frank Löhr, Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Die rund 50 Sängerinnen und Sänger widmen sich der weltlichen und geistlichen Chorliteratur aller Epochen. Dabei sorgen die sorgfältig ausgewählten Stücke für ein stimmiges Gesamtkonzept, das über jedem Konzert einen großen Bogen erkennen lässt. Auch oratorische Werke wie das „Requiem“ von W. A. Mozart, das Weihnachtsoratorium und die „h-moll Messe“ von J. S. Bach oder „Die Schöpfung“ von J. Haydn gehören zum Repertoire.
Diese Vielseitigkeit und das hohe sängerische Niveau werden durch regelmäßige Proben und jährlich mindestens zwei Probenwochenenden mit stimmbildnerischer Betreuung sowie durch Konzertreisen im In- und Ausland aufrechterhalten. Chorreisen der jüngeren Vergangenheit unternahm das Ensemble vorwiegend in Deutschland; größere Reisen führten nach Dänemark und Italien. Daneben ist der Chor regelmäßig in den Klosterkirchen Marienmünster und Maria Laach zu Gast.
In Zusammenarbeit mit Frank Löhr befindet sich der Bergedorfer Kammerchor weiterhin in einer stetigen sängerischen und künstlerischen Entwicklung, die interessante und hochwertige Chormusik verspricht.

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Frank Löhr, geb. 1971 in Neuwied, studierte Klavier, Komposition und Dirigieren in Hamburg. Kurse bei Menahem Pressler (Klavier), Mathias Husmann (Dirigieren), Thomas Brandis (Kammermusik), Bob van Asperen (Cembalo) und Martin Lücker (Orgel) ergänzten sein Studium.
Neben seiner solistischen Tätigkeit mit besonderer Vorliebe für historische Tasteninstrumente arbeitete er als Pianist bzw. Dirigent u. a. mit Jessye Norman, Zubin Mehta, Donald Runnicles, Simon Halsey, Israel Philharmonic Orchestra, Hamburger Symphoniker, Magdeburger Philharmoniker, Chor der Bamberger Symphoniker, Studeum Kammerchor St. Petersburg und Orféon Navarro Reverter Valencia zusammen und leitete Einstudierungen für Giuseppe Sinopoli, Eiji Oue, Terry Edwards und Jonathan Nott. Er gastierte u. a. beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival, dem Jacques-Offenbach-Festival und der Musiktheater-Biennale München.
Bereits 27-jährig wurde Frank Löhr Professor für Dirigieren. Nach seiner Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen Hamburg, Bremen und Frankfurt wurde er im April 2005 an die Musikhochschule Hannover berufen. Er erhielt den ersten Preis im Kompositionswettbewerb der Hamburger Musikhochschule, den LIONS-Förderpreis und den Kulturpreis seiner Heimatstadt. Seit 1997 ist er künstlerischer Leiter des Ahrensburger Kammerorchesters, seit August 2003 des Bergedorfer Kammerchors.

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