Fernverkehr

So sehen die neuen ECx-Züge der Deutschen Bahn aus

So soll der ECx der Deutschen Bahn aussehen.

So soll der ECx der Deutschen Bahn aussehen.

Foto: Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn will ab Dezember 2023 neue Züge fahren lassen. Der ECx soll in die Niederlande, nach Sylt und nach Bayern fahren.

Berlin.  Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch den ECx vorgestellt. Der Zug soll ab Dezember 2023 den Betrieb aufnehmen und dann auf der Strecke Berlin-Amsterdam fahren. Doch auch andere Strecken sind geplant. Ob der Name bis dahin bleibt, ist unklar, denn ECx ist ein vorläufiger Name.

Auf Computersimulationen ist schon zu erkennen, wie der Zug des spanischen Herstellers Talgo am Ende aussehen wird. Die Züge sollen auch auf den Strecken nach Sylt oder nach Oberstdorf in Bayern verkehren – also zu touristischen Zielen.

Nach Angaben der Bahn könnten Fahrgäste auf der Startstrecke Berlin-Amsterdam etwa 30 Minuten Zeit einsparen und so in 5 Stunden und 50 Minuten zwischen den beiden Metropolen reisen.

Folgende Funktionen sollen die 23 ECx-Züge haben, die bereits bestellt wurden:

• WLAN in allen Bereichen

• Kleinkind-Abteile für Familien

• Fahrradabteile

• Bordbistro

Die Züge sollen neben den ICE- und IC-Zügen im Fernverkehr unterwegs sein. 550 Millionen Euro gibt der bundeseigene Konzern für die neuen Züge aus. Insgesamt sollen bis zu 100 neue Talgo-Fahrzeuge in die Flotte aufgenommen werden und die alten EC-Züge auf Dauer ablösen.

Die Bahn hatte zuletzt angekündigt, 10,7 Milliarden Euro in pünktlichere Züge zu investieren. Das scheint aus zwei Gründen nötig: Zum einen klagen Fahrgäste über massive Verspätungen, zum anderen gibt es Konkurrenz. Flixtrain hat bekanntgegeben, welche Verbindungen der Bahn-Konkurrent plant. (dpa/ac)

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