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Gehaltsreport: So viel verdienen Fach- und Führungskräfte

Gehaltsreport: So viel verdienen die Deutschen wirklich

Gehaltsreport: Das verdienen Fach-und Führungskräfte in Deutschland.

Gehaltsreport: So viel verdienen die Deutschen wirklich

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Führende Banker verdienen laut einer Gehalts-Studie am meisten. Das sind die Durchschnittsgehälter von Führungs- und Fachkräften.

Berlin.  Fach- und Führungskräfte in Deutschland verdienen laut einer Erhebung der Online-Jobplattform StepStone im Durchschnitt rund 58.100 Euro im Jahr.

Laut dem Gehaltsreport verdienen Banker im Schnitt am meisten (70.800 Euro), gefolgt von Fach- und Führungskräften in der Pharmaindustrie (70.000 Euro) und der Autoindustrie (67.900 Euro).

Gehälter: Banken-Spitzenkräfte kriegen am meisten Geld

Kurz gesagt: Führungskräfte in den Kernsektoren der deutschen Wirtschaft bekommen das meiste Gehalt, heißt es in dem Report. Dazu passend habe sich die Banken-Metropole Frankfurt am Main an die Spitze gesetzt: Dort belaufe sich das Durchschnittsgehalt in dem Segment auf 73.200 Euro, in München sind es 70.600 Euro, in Stuttgart 68.000 Euro.

Für den Gehaltsreports 2019 hat StepStone nach eigenen Angaben Aussagen von rund 85.000 Fach- und Führungskräften über ihr Gehalt ausgewertet.

Dabei geht es nicht nur um Fach- und Führungskräfte, sondern auch um Berufsgruppen ganz allgemein. Und da liegen die Ärzte vorn.

Diese Berufsgruppen verdienen am besten:

  • Ärzte mit durchschnittlich 77.400 Euro im Jahr
  • Finanzexperten mit durchschnittlich 72.200 Euro im Jahr
  • Vermögensberater, Compliance Manager oder Controller und Banker mit 64.200 Euro im Schnitt

Top-Gehälter für gefragte IT-Spezialisten und Ingenieure

Nach der Auswertung der Job-Plattform lohnen sich ein Studium der Zahnmedizin besonders, die Männer und Frauen kommen auf ein durchschnittliches Gehalt von 81.600 Euro.

Es folgen:

  • Wirtschaftsingenieure (74.300 Euro)
  • Wirtschaftsinformatiker (73.600 Euro)
  • Ingenieure (72.100 Euro)
  • Mathematiker und Informatiker (70.800 Euro)

Akademiker verdienen mehr als Kollegen ohne Uni-Abschluss

Keine neue Erkenntnis: Ein abgeschlossenes Studium macht sich bezahlt. Schon als Berufseinsteiger bekommen Akademiker etwa 11.600 Euro mehr Gehalt als Kräfte ohne Studium. Bei langjähriger Berufserfahrung steigt der Unterschied auf rund 28.600 Euro.

Ein Uni-Abschluss macht der StepStone-Studie zufolge auch innerhalb einzelner Berufsgruppen einen Unterschied: Im Marketing verdienen Akademiker durchschnittlich 22 Prozent mehr Gehalt (60.100 Euro) als ihre Kollegen ohne Studium (49.500 Euro).

An der Spitze des Gehaltsreports:

In den Bundesländern im Südwesten verdienen Fach- und Führungskräfte durchschnittlich am meisten, im Osten am wenigsten.

  • Hessen (65.300 Euro)
  • Baden-Württemberg (62.400 Euro)
  • Bayern (62.200 Euro)

Schlusslichter:

Die ostdeutschen Bundesländern schneiden am schlechtesten ab. Das sind die Bundesländer, in denen Fach- und Führungskräfte am wenigsten verdienen.

  • Sachsen (43.100 Euro)
  • Sachsen-Anhalt (42.300 Euro)
  • Mecklenburg-Vorpommern (42.100 Euro)

StepStone veröffentlicht den Gehaltsreport 2019 zum achten Mal in Folge. Die Gehaltszahlen sind zugunsten einer besseren Lesbarkeit gerundet. (moi)

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