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Fernbus-Anbieter Flixbus will Fahrten in Russland anbieten

Flixbus: Diese vier Dinge muss man wissen

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Flixbus: Diese vier Dinge muss man wissen

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Der Fernbusanbieter Flixbus ist bereits in fast 30 Ländern aktiv – und Marktführer in Deutschland. Das Unternehmen will expandieren.

Berlin.  Das deutsche Unternehmen Flixbus drängt auf den russischen Markt. André Schwämmlein, Geschäftsführer des deutschen Fernbusanbieters, sagte am Freitag: „Wir befinden uns in einer frühen Phase des Geschäftsaufbaus in Russland. Ein kleines Team ist bereits in Moskau vor Ort und bereitet den Markteintritt vor.“ Flixtrain kündigte unterdessen neue Bahnverbindungen in Deutschland an.

Moskau solle der Hauptknotenpunkt eines neuen Netzwerks werden. „Gemeinsam mit regionalen Busunternehmen wollen wir ein komfortables Fernbusangebot mit hoher Qualität für Fahrgäste in Russland entwickeln“, sagte Schwämmlein. Viele Busunternehmen hätten großes Interesse an der Idee gezeigt.

Flixbus ist in fast 30 Ländern aktiv

Die russische Zeitung „Kommersant“ hatte zuvor über die Expansionspläne berichtet. Demzufolge sollen mehrere russische Busunternehmen eine Kooperation abgelehnt und vor einer Monopolisierung gewarnt haben.

Flixbus ist bereits in fast 30 Ländern aktiv. Nach Firmenangaben gibt es unter anderem Fernbus-Netze in der Schweiz, Frankreich, Italien, Dänemark, Tschechien und Polen.

In Deutschland ist Flixbus mit Abstand der größte Anbieter von Fernbusverbindungen. Zudem ist das Unternehmen mit der Marke Flixtrain – wenn auch in geringerem Maße – im Zuggeschäft aktiv.

Immer mal wieder ist das Unternehmen Flixbus auch wegen schwerer Unfälle in den Schlagzeilen. Im vergangenen November fuhr ein Flixbus in ein Stauende – der Beifahrer wurde dabei schwer verletzt. In einem anderen Fall spielte der Fahrer eines Flixbusses während der Fahrt mit seinnem Handy. Eine Kundin hatte sich beschwert. (dpa/ac)