Dosenbier

Die Band Metallica bringt ein eigenes Bier auf den Markt

Lars Ulrich von Metallica bringt mit seinen Bandkollegen ein Bier auf den Markt.

Lars Ulrich von Metallica bringt mit seinen Bandkollegen ein Bier auf den Markt.

Foto: Tony King / imago/Future Image

Metallica verkauft nun das „Enter Night“-Pils. Gebraut wird es von einer Firma, die in der Vergangenheit mit anderen Bands kooperierte.

Berlin.  Metallica gelten im Metal-Genre und im gesamten Musik-Business als Trendsetter und bringen stets Innovationen. In einem Punkt hinkte die Band um Frontmann James Hetfield jedoch hinterher: Neben all dem Merchandise gab es kein eigenes Bier der Band. Das ändert sich jetzt.

Gemeinsam mit Craft-Beer-Marke Stone Brewing wurde das „Enter Night“-Pils entwickelt. Wie die Band auf Facebook mitteilte, wurde das Bier schon bei einigen Konzerten in den vergangenen Wochen ausgeschenkt. Auch bei Fan-Treffen und bei ausgewählten Händlern in den USA konnten Fans das Dosenbier kaufen, das an den Songtitel „Enter Sandman“ erinnert. Ab sofort wird das Bier in den USA verkauft, im Frühjahr soll es auch in Europa sowie Australien und China vertrieben werden.

Metallica folgt – wohl eher unbewusst – einem deutschen Vorbild. Die Toten Hosen brachten im vergangenen Jahr ein Helles auf den Markt. Bei der Düsseldorfer Traditionsbrauerei Uerige wird das „Hosen Hell“ gebraut.

Metallica steht für „Blackened Whiskey“ Pate

Ganz neu ist der Verkauf von alkoholischen Getränken für Metallica allerdings nicht. So stand die Band Pate bei der Entwicklung des „Blackened Whiskey“. Zum Ende des Lagerungsprozesses wird der Whiskey mit Metallica-Songs beschallt. So soll der Hochprozentige im Fass in Bewegung gesetzt werden und so im Fass „arbeiten“.

Auch für die Brauerei Stone Brewing ist die Kooperation mit Bands nicht ganz neu – allerdings verlief eine Zusammenarbeit nicht wie gewünscht. So hatte die Brauerei Biere zusammen mit der Punk-Band NoFx kreiert, im vergangenen Jahr dann aber die Kooperation beendet. Bei einem Konzert in Las Vegas 2018 hatte die Band sich abfällig über Opfer des Amoklaufes in Las Vegas im Oktober 2017 geäußert. Stone Brewing gab daraufhin bekannt, dass die Aussagen der Band nicht mit den Werten der Brauerei vereinbar seien. (ac)