Zerstörung

Kinder brechen in Schule ein und setzen sie unter Wasser

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Drei polizeibekannte Kinder haben in Niedersachsen eine Schule verwüstet und überschwemmt. Der Schaden beträgt über 150.000 Euro.

Berlin. 

  • Kinder haben in einer Schule in Niedersachsen für erheblichen Schaden gesorgt: Glas wurde zerstört, Wände beschmiert, das Gebäude geflutet
  • Am Sonntagabend brachen drei Jungen im Alter von elf bis zwölf Jahren in die Schule ein
  • Das Trio richtete einen Schaden von 150.000 Euro an – sie sind trotz ihres jungen Alters bei der Polizei bereits bekannt

Sie rissen Waschbecken aus den Wänden, zerschlugen Glasscheiben, beschmierten Wände und setzten das Gebäude unter Wasser – drei Kinder haben in Bissendorf in Niedersachsen eine komplette Schule verwüstet.

Am Sonntagabend brachen die Jungen im Alter von elf bis zwölf Jahren in die Schule ein, wie die Polizei in Osnabrück am Montag berichtete. Nachdem sie randaliert hatten, öffneten die polizeibekannten Kinder Wasserhähne und überschwemmten das Gebäude auf allen Stockwerken.

Schule verwüstet: Feuerwehr muss Schule leer pumpen

Laut Polizei richtete das Trio so einen Sachschaden von mindestens 150.000 Euro an, wegen des Wasserschadens musste die Feuerwehr die Schule leer pumpen. Die Kinder wurden seit Mai demnach bereits mehr als 20-mal auffällig.

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Hauptsächlich ging es um Sachbeschädigungen, aber auch um Körperverletzung und Diebstahl. Sie sind noch nicht strafmündig. Polizei und Jugendamt stünden jedoch in einem „engem Austausch“, hieß es. Sicherheitsleute bewachen nun die Schule.

Am Sonntagabend waren die Beamten von Zeugen alarmiert worden, die die Kinder in der Schule bemerkt hatten. Einsatzkräfte sahen die Jungen, die ihnen schon von den früheren Vorfällen bekannt waren.

Polizei sucht mit einem Hubschrauber nach den Kindern

Diese versuchten, sich in ein nahes Maisfeld zu flüchten. Zweien gelang es, so dass zwischenzeitlich sogar ein Hubschrauber der Polizei nach ihnen suchte. Sie wurden später ebenfalls in der Nähe ihrer Wohnanschriften gefasst und zu Verwandten gebracht. (afp/msb)