Literatur

„Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling kündigt neues Buch an

Die Autorin J.K. Rowling auf der Premiere des Theaterstücks "Harry Potter and the Cursed Child" ("Harry Potter und das verwunschene Kind") am Broadway im Jahr 2018.

Die Autorin J.K. Rowling auf der Premiere des Theaterstücks "Harry Potter and the Cursed Child" ("Harry Potter und das verwunschene Kind") am Broadway im Jahr 2018.

Foto: Evan Agostini / dpa

„Harry Potter“-Schriftstellerin J.K. Rowling veröffentlicht online „The Ickabog“. Damit will sie Kinder in der Corona-Krise aufheitern.

London. Fans der Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling dürfen sich freuen: Die britische Schriftstellerin veröffentlicht ihr Werk „The Ickabog“ kostenlos im Internet. Wie Rowling am Dienstag mitteilte, habe sie das Werk bereits vor über zehn Jahren als Gute-Nacht-Geschichte für ihre Kinder geschrieben. Nun wolle sie anderen Kindern in den „seltsamen, beunruhigenden Zeiten“ während der Coronavirus-Pandemie eine Freude machen.

Mit ihren anderen Werken habe die Geschichte nichts zu tun: Die Handlung spiele in einem imaginären Land. „The Ickabog ist eine Geschichte über Wahrheit und den Missbrauch von Macht“, verriet die 54-Jährige. Es handle sich um zeitlose Themen und keine Anspielung auf ein bestimmtes Land.

„The Ickabog“ wird in einzelnen Kapiteln veröffentlicht

Zunächst wird das Buch häppchenweise auf einer speziellen Website veröffentlicht: Auf www.theickabog.com sind bereits seit Dienstagnachmittag die ersten beiden Kapitel auf Englisch zu finden. Weitere sollen bis zum 10. Juli folgen. Danach soll „The Ickabog“ in verschiedenen Sprachen als Buch und E-Book erscheinen.

Auch die Einnahmen sollen einem guten Zweck in der Coronakrise dienen: Rowling will sie spenden. Außerdem können Kinder in einem Wettbewerb Bilder zu dem Buch malen und unter dem Hashtag #TheIckabog in sozialen Medien veröffentlichen. Die schönsten Kunstwerke sollen es dann ins Buch schaffen.

J.K. Rowling gelang in den 1990er Jahren der Durchbruch mit der berühmten „Harry Potter“-Reihe, nachdem sie zunächst mehrere Absagen von Verlagen kassiert hatte. 2019 wurde sie von „Forbes“ auf Platz 13 der Bestverdienerliste aufgeführt.

(dpa/raer)

„Harry Potter“ – mehr zum Thema:

„Harry Potter“-Star Rupert Grint erstmals Vater geworden

Pippi Langstrumpfs Kino-Comeback dank Harry-Potter-Machern