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Oscars 2020: Diese Filme und Schauspieler sind nominiert

Oscars 2020: Das müssen Sie wissen

Wer ist nominiert und wann genau findet die Gala eigentlich statt? Antworten auf alle wichtigen Fragen zu den Oscars 2020 finden Sie hier.

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Jeder Schauspieler will ihn: den Oscar. Einen Schritt näher rücken diese Nominierten. Darunter ist auch eine deutsche Ko-Produktion.

Los Angeles. 

  • Die Oscar-Nominierten sind in Hollywood bekanntgegeben worden
  • Richtig gute Chancen hat der „Joker“
  • Erstmals ist ein südkoreanischer Beitrag als bester Film nominiert
  • Unter den Nominierungen finden sich viele als Favoriten gehandelte Filme und Schauspieler
  • Auch eine deutsche Ko-Produktion darf sich freuen
  • Zwei kleine Überraschungen gab es auch – für Disney und Jennifer Lopez

Das Geheimnis ist gelüftet: In Los Angeles sind am Montag die Oscar-Nominierungen bekanntgegeben worden. Wer rückt einen Schritt näher an die begehrte Trophäe? Wer geht als großer Favorit mit gleich mehreren Nominierungen ins Rennen? Ein Überblick.

Oscars 2020 – die Nominierten für besten Film:

  • Marriage Story
  • 1917
  • Once Upon a Time in Hollywood
  • Parasite
  • Little Women
  • Joker
  • The Irishman
  • Jojo Rabbit
  • Ford V Ferrari

Beste Regie:

  • The Irishman
  • Joker
  • 1917
  • Once Upon a Time in Hollywood
  • Parasite

Beste Darstellerin:

  • Cynthia Erivo („Harriet“)
  • Scarlett Johansson („Marriage Story“)
  • Saoirse Ronan („Little Women“)
  • Charlize Theron („Bombshell“)
  • Renee Zellweger („Judy“)

Bester Darsteller:

  • Antonio Banderas („Leid und Herrlichkeit“)
  • Leonardo Di Caprio („Once Upon a Time in Hollywood)“)
  • Adam Driver („Marriage Story“)
  • Joaquin Phoenix („Joker“)
  • Jonathan Pryce („Die zwei Päpste“)

Beste Nebendarstellerin:

  • Kathy Bates („Richard Jewell“)
  • Laura Dern („Marriage Story“)
  • Scarlett Johansson („Jojo Rabbit“)
  • Florence Pugh („Little Women“)
  • Margot Robbie („Bombshell“)

Bester Nebendarsteller:

  • Tom Hanks („Der wunderbare Mr. Rogers“)
  • Anthony Hopkins („Die zwei Päpste“)
  • Al Pacino („The Irishman“)
  • Joe Pesci („The Irishman“)
  • Brad Pitt („Once Upon a Time in Hollywood“)

Großer Oscar-Favorit ist in diesem Jahr der Film „Joker“. Der düstere Comic-Thriller von Regisseur Todd Philipps wurde gleich in elf Kategorien nominiert – neben „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bester Hauptdarsteller“ etwa auch für „Bester Schnitt“, „Bestes adaptiertes Drehbuch“, „Bester Ton“ sowie „Bestes Make-up und beste Frisuren“.

Besonders überrascht reagierten viele darauf, wer nicht nominiert worden ist. Disney dürfte davon ausgegangen sein, dass die Kategorie „Bester Animationsfilm“ mit „Frozen 2“ gesetzt ist. Zwar gab es eine Nominierung für „Toy Story 4“ – für die „Eiskönigin“ aber nicht. Der inzwischen finanziell erfolgreichste Zeichentrick-Film der Geschichte gefiel der Jury dann wohl doch nicht so gut.

Auch Jennifer Lopez war für „Hustlers“ für viele nicht nur Nominierungs-, sondern Trophäenfavoritin – wurde aber wider Erwarten nicht als beste Nebendarstellerin von der Academy ins Rennen geschickt.

Oscars 2020 – kein deutscher Film im Rennen, aber deutsche Ko-Produktion

Die Trophäen werden am 9. Februar im Dolby Theatre in Hollywood zum 92. Mal vergeben. Ein deutscher Film ist nicht vertreten. Der für den sogenannten Auslands-Oscar eingereichte Spielfilm „Systemsprenger“ von Regisseurin Nora Fingerscheidt hatte es nicht in die Auswahl geschafft.

Immerhin hat die deutsche Ko-Produktion „The Cave“ (deutscher Titel „Die Höhle“) Chancen auf einen Oscar als beste Dokumentation. Das Werk des aus Syrien stammenden Regisseurs Feras Fayyad („Die letzten Männer von Aleppo“) ist unter den fünf Anwärtern für den Preis.

In der syrisch-deutsch-dänischen Ko-Produktion begleitet der Regisseur ein engagiertes Team von Ärztinnen in Syrien, die in einem unterirdischen Krankenhaus unermüdlich Kriegsopfer behandeln und gegen systemischen Sexismus ankämpfen. Beim Filmfest im kanadischen Toronto erhielt die Doku 2019 den Publikumspreis. Mitproduziert wurde der Film von der Leipziger Firma Ma.ja.de. und dem Südwestrundfunk (SWR).

Ein Gradmesser für den prestigeträchtigsten Preis der Filmbranche waren zuvor die Golden Globes. Eine Auszeichnung gab es dort für den Film „1917“, Moderator Ricky Gervais schockte mit Missbrauchs-Witzen.

(cho)