Feuer

Brände in Australien: Orden für Sohn von totem Feuerwehrmann

Flammenwand überrollt Feuerwehrauto in Australien

Die Feuerwehr kämpft verzweifelt gegen die heftigen Brände in Australien. Die Behörden haben in Teilen der betroffenen Gebiete den Notstand ausgerufen.

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Ein australischer Feuerwehrmann stirbt im Einsatz gegen die Flammen. Sein Sohn wird stellvertretend geehrt – ein Foto, das berührt.

Buxton/Berlin. Seit Wochen kämpfen in Australien Tausende Feuerwehrmänner unter Einsatz ihres Lebens gegen die verheerenden Buschbrände, die Teile des Landes in Atem halten. Es herrscht Katastrophenalarm, viele sind auf der Flucht, Dutzende Menschen werden noch vermisst, landesweit starben mindestens 19 Menschen, darunter auch Feuerwehrleute.

Ein besonders bewegender Moment ergriff die Menschen in dieser Woche bei einer Trauerfeier in der australischen Stadt Buxton. Bei der Beerdigung des freiwilligen Feuerwehrmannes Geoffrey Keaton übergab der Kommissar der Feuerwehr New South Wales dem Sohn des Verstorbenen einen Orden.

Auf einem Foto ist zu sehen, wie sich der Feuerwehrmann zu dem kleinen Jungen hinunterbeugt und ihm den Orden an die Brust heftet. Der Junge – mit Schnuller im Mund – schaut traurig zu Boden.

Buschbrände in Australien: Junge nimmt Orden für verstorbenen Vater entgegen

Bei dem Orden handelt es sich um eine posthume Auszeichnung für den Mut und Dienst des verstorbenen Feuerwehrmannes, den sein Sohn stellvertretend entgegennahm. Der Vater des Jungen war bei seinem Einsatz gegen die Buschfeuer kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember, gestorben.

Buschbrände in Australien – Mehr zum Thema:

Schon seit Oktober wüten in Australien zahlreiche Buschbrände. Rund 4000 Menschen sind noch immer von den Flammen eingeschlossen. Wegen der Buschbrände in Australien retten die Behörden auch Urlauber vor den Flammen.

(jkali/dpa)