Geologie

Erdbeben-Serie erschütterte Italien – Stärke 4,8

So entsteht ein Erdbeben
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Ein schweres Erdbeben hat die Menschen in Norditalien aufgeschreckt. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer entfernt von Florenz.

Florenz. Eine Serie von Erdbeben hat in Mittelitalien am frühen Montag viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Es gab leichte Sachschäden, Verletzte wurden nicht gemeldet. Das Zentrum lag in der Nähe von Borgo San Lorenzo in der Toskana nördlich von Florenz.

Ein schweres Erdbeben hat den Nord- und Mittelitalien erschüttert. Das Beben der Stärke 4,8 ereignete sich gegen 4.37 Uhr am Montagmorgen, wie das südeuropäische Erdbebenzentrum (EMSC) meldet. Das Epizentrum lag demnach bei Borgo San Lorenzo 27 Kilometer nördlich von Florenz in einer Tiefe von neun Kilometern. Berichte über Verletzte oder Schäden liegen bislang nicht vor.

Erdbeben in Italien – Das Wichtigste in Kürze:

  • In Italien hat es mehrere Erdbeben gegeben
  • Das stärkste ereignete sich in der Nähe von Florenz und hatte eine Stärke von 4,8
  • Es hatte eine Tiefe von 9 Kilometern
  • Menschen rannten vor Panik auf die Häuser

In den betroffenen Regionen verließen viele Menschen in Furcht ihre Häuser, etliche Zugverbindungen wurden unterbrochen, um das Schienennetz auf Schäden zu untersuchen.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Florenz-Bologna war ab 08.30 Uhr wieder in Betrieb, wie die italienischen Bahnen mitteilten. Es gab aber lange Verspätungen. Lesen Sie hier: Deshalb wird Italien besonders oft von Erdbeben erschüttert.

Erdbeben in Italien – mehr zum Thema

Italien wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Im August 2016 starben fast 300 Menschen, als ein Beben der Stärke 6,2 die Stadt Amatrice und einige Nachbarorte im Apennin traf.

Erst Anfang November erschütterte ein Beben der Stärke 4,9 die Provinz L’Aquila in Mittelitalien. Dort starben im April 2009 bei einem verheerenden Beben mehr als 300 Menschen.

Anfang Oktober schreckte ein Beben der Stärke 4 die süditaliensche Stadt Catanzaro auf, wo Schulen evakuiert wurden. Und im Juli versetzte der Vulkan Stromboli Touristen mit einem heftigen Ausbruch in Panik. (küp)