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Nach Hurrikan „Dorian“ – Bahamas befürchten nächsten Sturm

Hurrikan-Saison in den USA: Die schlimmsten Wirbelstürme
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Nachdem der verheerende Hurrikan „Dorian“ über die Bahamas gezogen ist, bereitet sich der Karibikstaat auf den nächsten Sturm vor.

Berlin. Folgt auf „Dorian“ nun „Humberto“? Mitten in den Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hurrikan „Dorian“ kündigt sich bereits der nächste große Sturm auf die Bahamas an. Wie der US-Wetterdienst mitteilte, befand sich der Sturm am Freitag vor der östlichen Insel Cat Island.

Im Laufe des Tages werde er in Richtung Nordwesten weiterziehen und am Samstag „möglicherweise als Tropensturm“ auf die Insel Grand Bahama treffen.

„Dorian“ war der schlimmste Hurrikan der Neuzeit, der die Bahamas jemals getroffen hat – die Zahl der Todesopfer, die „Dorian“ in dem Inselstaat gefordert hatte, ist noch einmal nach oben korrigiert worden.

Später erreichte „Dorian“ auch Kanada, auch dort viele Schäden angerichtet. Hunderttausende Einwohner waren ohne Strom, der Energieversorger kündigte an, erst auf Beruhigung zu warten, bevor man Reparaturen erledigen könne.

Auch in den USA hat er für Unheil gesorgt – wenngleich es hier bisher keine Todesfälle zu vermelden gab. In North Carolina sind die Häuser vieler Menschen zerstört worden, auch in South Carolina hatte es Überschwemmungen gegeben.

Die Entwicklungen im Newsblog:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Auf den Bahamas hat Hurrikan „Dorian“ großes Chaos angerichtet – mindestens 43 Menschen starben
  • Hunderttausende waren in North und South Carolina ohne Strom
  • In South Carolina und North Carolina drohen Überschwemmungen
  • In mehreren US-Bundesstaaten galt der Notstand, Tausende sind von Evakuierungen betroffen
  • Nach „Dorian“ steuert ein möglicher Tropensturm auf die Bahamas zu

Freitag, 13. September: Möglicher Tropensturm steuert auf Bahamas zu

16.00 Uhr: Die Bahamas kommen nicht zur Ruhe. Rund 1300 Menschen werden nach dem verheerenden Hurrikan „Dorian“ noch vermisst – und wieder bedroht ein Sturm den Karibikstaat. Inmitten der Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hurrikan „Dorian“ steuert der nächste Sturm auf die Bahamas zu.

Behält der Wetterdienst mit seiner Warnung recht und der Sturm legt an Stärke zu, erhalte er den Namen „Humberto“, schrieb der US-Sender CNN. Den Angaben zufolge ist am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern und heftigen Regenfällen zu rechnen.

Sonntag, 8. September: Bahamas korrigieren Zahl der Opfer nach oben

9.35 Uhr: Mit starken Regenfällen hat der Sturm „Dorian“ am Samstagabend (Ortszeit) die Ostküste Kanadas erreicht. Als sogenannter posttropischer Zyklon sei „Dorian“ nahe Halifax in der Provinz Nova Scotia mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen, teilte die kanadische Wetterbehörde mit.

Der Sturm sollte sich nach Nordosten in Richtung von Neufundland und Labrador fortbewegen. Für die Küstengebiete sprach die Behörde eine Warnung vor Sturmfluten mit hohen Wellen aus.

Der Energiebetreiber Nova Scotia Power sprach am Samstagabend von „erheblichen Auswirkungen“ auf die Stromversorgung in der Region. Erst bei Abschwächung der Winde würden Reparaturen vorgenommen. Zusätzliche Teams stünden bereit. Das Unternehmen postete auf Twitter Fotos von umgeknickten Bäumen und Strommasten.

Samstag, 7. September: Bahamas korrigieren Zahl der Opfer nach oben

15.45 Uhr: Der Premierminister der Bahamas Hubert Minnis teilte nach einem Bericht der Zeitung „The Tribune“ am Freitagabend (Ortszeit) mit, dass mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen waren. Zuvor waren 30 Tote bestätigt worden. Die Regierung der Bahamas ging davon aus, dass die Zahl noch erheblich steigen werde. Hunderte Menschen - manchen Berichten zufolge sogar Tausende - gelten noch als vermisst.

Freitag, 6. September: Hurrikan „Dorian“ könnte für Sturmflut sorgen

21.19 Uhr: Im US-Bundesstaat North Carolina sitzen Hunderte Bewohner einer vom Hurrikan „Dorian“ betroffenen Insel fest. Die Situation sei Grund für „bedeutende Sorge“, sagte der Gouverneur des Bundesstaats, Roy Cooper, am Freitag.

Bergungsteams stünden bereit, könnten die Insel Ocracoke aber erst erreichen, wenn sich der Sturm wieder abgeschwächt habe, sagte Cooper. Auf Bildern der Insel waren schwere Überflutungen zu sehen.

17.37 Uhr: Nach den tödlichen Verwüstungen durch den Hurrikan „Dorian“ auf den Bahamas sollen sich 70 deutsche Marinesoldaten an einem militärischen Hilfseinsatz beteiligen. Die Männer und Frauen seien auf dem niederländischen Docklandungsschiff „Johan de Witt“, das auf ein Zertifizierungsmanöver verzichte und Kurs auf die Bahamas nehme, hieß es am Freitag aus dem Verteidigungsministerium in Berlin.

Das Schiff, ein Hubschrauberträger, liege vor der Karibikinsel St. Martin und erhalte am Wochenende Ladung und Material. Es sei für einen Hilfseinsatz besonders gut ausgerüstet. Das Schiff soll spätestens am Montag auslaufen. Am Freitag wurden in Berlin die Obleute des Verteidigungsausschusses unterrichtet.

16.23 Uhr: Das Hurrikan-Zentrum warnte am Freitag vor lebensbedrohlichen Sturmfluten an der Küste. Auch Gegenden nahe der Küste, die normalerweise trockenblieben, würden von steigenden Wassermassen geflutet.

15.22 Uhr: „Dorian“ hat vor allem auf den Bahamas gewütet. Wie heftig die Zerstörung war, zeigen Satellitenbilder.

15.13 Uhr: Hurrikan „Dorian“ ist nach der tödlichen Verwüstung auf den Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde in den USA auf Land getroffen. Das Auge des auf einen Sturm der Kategorie 1 heruntergestuften Hurrikans sei bei Cape Hatteras auf der Inselkette Outer Banks im Bundesstaat North Carolina angekommen, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami am Freitag mit.

15.01 Uhr: Langsam wird das Ausmaß der Schäden auf den Bahamas deutlich: Inzwischen ist von Tausenden von Vermissten die Rede, darunter auch viele Kinder, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

„Es werden buchstäblich noch Hunderte bis Tausende Menschen vermisst“, sagte Joy Jibrilu vom Tourismus- und Luftfahrtministerium der Bahamas auch dem CNN. Ein Augenzeuge, der die Verwüstung aus der Luft gesehen hatte, beschrieb es in dem Sender so: „Man kann nicht erkennen, dass dort mal Häuser standen. Es sieht so aus, als wären Baumaterialien in eine große Mühle gegeben und dann auf den Boden geworfen worden.“

14.19 Uhr: „Dorian“ ist nur noch etwa zehn Meilen von Cape Hatteras entfernt, wie das National Hurricane Center mitteilt.

North und South Carolina warten auf „Dorian“ – ohne Strom

11.09 Uhr: In den US-Bundesstaaten South und North Carolina sind Hunderttausende Menschen ohne Strom. CNN beziffert die Zahl der Menschen, die derzeit keine Elektrizität nutzen können, auf 271.000. „Dorian“ wird an diesem Freitag in beiden Bundesstaaten erwartet.

„Dorian“: Mobiles Krankenhaus auf Bahamas eingerichtet

10.29 Uhr: Nach dem verheerenden Hurrikan Dorian bringt die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse nun ein mobiles Krankenhaus auf die Bahamas. Damit reagiert sie auf eine Anfrage der Weltgesundheitsorganisation und der Regierung der Bahamas.

Ein Team aus 16 Ärzten und Krankenschwestern ist am Donnerstag ebenso in die Krisenregion aufgebrochen.

  • Die mobile Klinik umfasst 40 Betten,
  • eine Notaufnahme,
  • Intensivstation und
  • einen Operationsraum
  • Pro Tag können dort rund 100 Patienten behandelt werden

Bereits am Mittwoch (4. September) hatte Samaritan’s Purse rund 30 Tonnen an Hilfsgütern ins Land gebracht, darunter auch Wasserfilter. Mit einem Kleinflugzeug und einem Helikopter können auch schwierig zugängliche Inselpartien erreicht werden.

„Die Zerstörungen sind verheerend und die Zahl der Todesopfer steigt noch stetig an. Uns ist es ein Anliegen den vielen obdachlos gewordenen und verletzten Menschen zu helfen

9.24 Uhr: Nach den Verwüstungen auf den Bahamas hat Hurrikan „Dorian“ vor der Südostküste der USA etwas an Kraft verloren. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami in der Nacht zum Freitag mitteilte, erreichte der Sturm noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern in der Stunde. Dies entspricht der niedrigsten Hurrikan-Kategorie 1. Katrina, Sandy, Irma – Diese Hurrikans waren die schlimmsten

Das NHC warnte jedoch weiterhin vor lebensgefährlichen Sturmfluten, bedrohlichen Winden und starkem Regen. „Dorian“ befand sich demnach vor der Küste des Bundesstaates North Carolina. Das NHC schloss nicht aus, dass der Hurrikan bei einer Veränderung seines Kurses auf Land treffen könnte.

Am Donnerstagabend war es bereits nahe der Küste von South Carolina zu Überschwemmungen gekommen. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt, Bäume und Strommasten stürzten um, wie örtliche Medien berichteten.

Bahamas sucht nach Überlebenden - 30 Tote durch „Dorian“

5.32 Uhr: Auf den Bahamas läuft die verzweifelte Suche nach Überlebenden. Bewohner des Inselstaats kämpften sich durch die Trümmer auf der Suche nach Angehörigen. Die offizielle Zahl der Todesopfer kletterte mittlerweile auf 30, wie Behördenvertreter dem Sender CNN sagten. Befürchtet wurden jedoch deutlich mehr Opfer.

„Ich glaube, die Zahl wird erschütternd sein“, zitierte „The Nassau Guardian“ Gesundheitsminister Duane Sands. „Ich habe so etwas noch nie durchgemacht, und ich will so etwas auch nie wieder durchmachen.“

Die Schäden auf den Bahamas dürften sich nach ersten Schätzungen auf sieben Milliarden Dollar belaufen. Die Vereinten Nationen schätzen, dass 70.000 Menschen dringend auf Lebensmittel, Wasser und Unterkünfte angewiesen sind. Aus dem besonders schwer getroffenen Ort Marsh Harbour berichtete ein Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters, dass zahlreiche Läden geplündert wurden.

Nach Schätzung des Roten Kreuzes wurden etwa 13.000 Wohnhäuser schwer beschädigt oder zerstört. Das Welternährungsprogramm (WFP) bereitete eine Lieferung von mehr als sieben Tonnen fertiger Gerichte für die vielen Obdachlosen auf den Bahamas vor, wie ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres mitteilte. Lebensmittel lieferten auch die Marine Großbritanniens – das Staatsoberhaupt der Bahamas ist die britische Queen Elizabeth II. – und ein Kreuzfahrtunternehmen.

Donnerstag, 5. September: Hurrikan „Dorian“ – Mindestens 20 Tote auf den Bahamas

21.40 Uhr: Der Sturm sorgt im Ostküsten-Bundesstaat South Carolina für heftige Windböen, Starkregen und teilweise für Überschwemmungen und Stromausfälle. In der Stadt Charleston etwa standen Teile der Innenstadt unter Wasser. In North Carolina zerstörte der Wind einige Mobil-Heime. Zurzeit gilt „Dorian“ als Hurrikan der Kategorie 2 mit Wingeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h.

Meteorologen warnten vor Sturmfluten an der Küste durch den vorbeiziehenden Hurrikan. Das Nationale Hurrikan-Zentrum mahnte auch, der Sturm könnte am Freitag in North Carolina nicht nur sehr nah an die Küste heranreichen, sondern dort womöglich auch auf Land treffen.

Entlang der US-Küste war vorab an einigen Orten der Notstand ausgerufen worden, um mögliche Hilfen zu erleichtern. Die Behörden ordneten zum Teil auch Evakuierungen an, es wurden Notunterkünfte eingerichtet.

20 Uhr: Nach den enormen Verwüstungen auf den Bahamas bereitet das World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen eine umfassende Nahrungsmittellieferung für die vielen Obdachlosen vor. „Die Agentur hat acht Tonnen fertiger Gerichte gekauft und organisiert den Transport auf die Bahamas“, sagte in am Donnerstag New York der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stephane Dujarric. Dort solle die Nahrung an Zehntausende Bedürftige verteilt werden.

18.47 Uhr: Auf den Bahamas werden nach „Dorian“ noch immer viele Menschen vermisst, einige warteten weiterhin auf Rettung. Der Sturm hatte die Bahamas am Sonntag als Hurrikan der höchsten Gefahrenstufe getroffen – mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde. Der Sturm wütete dort fast drei Tage lang. So macht der Klimwandel Hurrikans und Stürme gefährlicher.

Nach Angaben des UN-Nothilfekoordinators Marc Lowcock benötigen rund 70.000 Menschen – also fast jeder fünfte Einwohner der Bahamas – dringend Hilfe zum Überleben. Die Bevölkerung brauche akut Nahrung, sauberes Trinkwasser und Notunterkünfte, erklärte er bei einem Besuch auf den Bahamas. Die Flughäfen seien überschwemmt oder beschädigt, auch Verbindungsstraßen könnten nicht genutzt werden.

Teile der Inseln seien immer noch von der Außenwelt abgeschnitten, erklärte Lowcock. Es gebe keine Stromversorgung und nur stark eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten. Es sei daher zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer „bedeutend ansteigen“ werde.

15.25 Uhr: Die Schäden durch Hurrikan „Dorian“ auf den Bahamas dürften sich ersten Schätzungen zufolge auf sieben Milliarden Dollar belaufen. Die Auswirkungen des Wirbelsturms auf das Leben der Menschen auf dem Archipel würden wohl noch viele Jahre zu spüren sein, teilte das US-Analysehaus Karen Clark & Company, das die Kosten solcher Schäden berechnet, am Donnerstag mit. Die vorläufige Schätzung umfasse versicherte und unversicherte Schäden an Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien. Schäden an der Infrastruktur und an Autos seien darin nicht berücksichtigt. Erster Teil des Newsblogs finden Sie hier: Hurrikan „Dorian“ verwüstetet Bahamas schwer - Rettungsarbeiten laufen.

12.05 Uhr: An zwei Stränden in Florida sind Kokain-Pakete an den Strand gespült worden. NBC berichtet von einem Dutzend Paketen, die jeweils einen Marktwert von rund 18.000 bis 27.000 Euro hätten. Spaziergänger hatten sie entdeckt und der Polizei gemeldet – man geht davon aus, dass sie von den heftigen Wellen, die „Dorian“ ans Festland trägt, angespült worden sind.

9.56 Uhr: Hurrikan „Dorian“ hat Florida bisher nicht so hart getroffen, wie befürchtet worden ist. Dennoch hatten 155.000 Menschen laut „Miami Herald“ keinen Strom. Immer wieder kam es stellenweise zu Stromausfällen.

7.36 Uhr: Präsident Donald Trump nutzt den Hurrikan als neuen Anlass, sich komplett zu blamieren. Am Sonntag schrieb Trump bei Twitter – im Widerspruch zu den offiziellen Vorhersagen des Nationalen Hurrikan-Zentrums – dass auch Alabama sehr hart von dem Wirbelsturm getroffen werden könnte.

Nach raschem Gegenwind legte Trump nach und sagte bei einem Hurrikan-Briefing an die Bürger Alabamas gerichtet: „Bitte seid auch vorsichtig.“ Der amtliche Wetterdienst in Alabama indes stellte am Sonntag auf Twitter klar: „Alabama wird keine Auswirkungen von „Dorian“ spüren.“

Als sich manche US-Medien an der Alabama-Verwirrung erfreuten, legte Trump am Montag nach und bezeichnete die Berichte über seine angebliche Falschaussage als künstlich aufgeregt und unwahr.

Bei einem Hurrikan-Briefing in seinem Büro im Weißen Haus, dem Oval Office, präsentierte er am Mittwoch dann eine offizielle Karte des Hurrikan-Verlaufs – allerdings hatte jemand mit Filzstift die Sturm-Ausbreitung verbreitet. Einige US-Medien berichteten unter Berufung auf anonyme Quellen schnell, Trump habe die Karte selbst ausgebessert. Dafür gab es aber keine glaubwürdige Bestätigung.

„Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht“, sagte er. Gleichzeitig verteidigte er seine Aussage: Eine frühe Hurrikan-Prognose hätte mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit gezeigt, dass Alabama auch betroffen sein würde.“ Das Hurrikan-Zentrum widersprach nochmal ausdrücklich. Den Ursprungs-Tweet löschte Trump vorsichtshalber.

5.32 Uhr: Ob der Hurrikan wirklich auf Land trifft, ist noch unklar. Die genau Zugbahn ist noch nicht bekannt. Der US-Sender CNN berichtet, er bewege sich östlich auf Cape Canaveral zu. Die Menschen in Florida wappnen sich seit Tagen gegen den Sturm. In vielen Haushalten fiel der Strom aus.

Mittwoch, 4. September: Hurrikan „Dorian“ sorgt für große Zerstörung

19.48 Uhr: „Dorian“ ist für den US-Bundesstaat Florida nach Ansicht von Präsident Donald Trump noch mal glimpflich verlaufen. Für die weiter nördlich liegenden Bundesstaaten South Carolina und North Carolina sei die Gefahr aber noch nicht gebannt, sagte Trump am Mittwoch im Weißen Haus. Anders als ursprünglich befürchtet sei der Hurrikan in Florida nicht auf Land getroffen.

Die Zerstörung auf den Bahamas wiederum sei verheerend, sagte Trump. „Wenige Menschen haben so etwas zuvor gesehen“, erklärte er. Die Küstenwache sei bereits mit Helikoptern vor Ort und die USA stünden bereit, dem Nachbarland auf Anfrage auch weiterhin zu helfen, eventuell auch mit dem Militär. „Wir helfen viel“, sagte Trump.

16.45 Uhr: Erst nach und nach rücken Helfer in die betroffenen Gebiete auf Great Abaco und auf Grand Bahama vor. Menschen warteten am Mittwoch zum Teil immer noch auf Rettung. Bislang wurden sieben Todesopfer bestätigt. Doch der Premierminister der Bahamas, Hubert Minnis, befürchtet, dass die weiter Zahl steigen wird.

16.20 Uhr: „Dorian“ hat endlich von den Bahamas abgelassen – nun wird allmählich die Zerstörung deutlich, die der Hurrikan auf der karibischen Inselgruppe hinterlassen hat. Luftaufnahmen zeigten auf der nördlichen Insel Great Abaco weitläufig verwüstete Landstriche, die unter Wasser standen, massenhaft zerstörte Häuser und Gebäude in Trümmern.

(bekö/dpa)