Badeunfall

Schweizer Fußballerin Ismaili im Comer See ertrunken

Florijana Ismaili, Schweizer Fußballnationalspielerin, ist bei einem Badeunfall im Comer See gestorben.

Florijana Ismaili, Schweizer Fußballnationalspielerin, ist bei einem Badeunfall im Comer See gestorben.

Foto: Peter Hartenfelservia www.imago-images.de / imago images / Hartenfelser

Florijana Ismaili war am Samstag nach einem Badeausflug im Comer See nicht mehr aufgetaucht. Nun wurde ihre Leiche im See gefunden.

Rom. Die Schweizer Fußballnationalspielerin Florijana Ismaili ist tot. Wie ein Sprecher der italienischen Feuerwehr mitteilte, ist die Leiche der 24-jährigen aus dem Comer See geborgen worden. Ismaili galt nach einem Badeausflug am Samstag zunächst als vermisst.

Laut Feuerwehr sei die Leiche der Fußballerin von Young Boys Bern in 200 Meter Tiefe mit Hilfe von Spezialgeräten gefunden worden.

Ismaili, Kapitän des Schweizer Frauen-Meisters Young Boys Bern, hatte am Samstag zusammen mit einer Freundin auf dem Comer See in Norditalien ein Boot gemietet. Von dem Boot war die Mittelfeldspielerin später ins Wasser gesprungen und nicht wieder aufgetaucht. Die Fußballwelt zeigte sich bestürzt nach der Todesmeldung.

Florijana Ismaili: Fußballwelt trauert um Spielerin von Young Boys Bern aus der Schweiz

„Der BSC Young Boys hat in Absprache mit der Trauerfamilie die schmerzhafte Pflicht, über den Hinschied der Spielerin Florijana Ismaili zu informieren. Wir sind sehr bestürzt und tief betroffen“, teilte ihr Verein am Dienstagabend in einer Erklärung mit.

Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino zeigte sich erschüttert. „Dies ist ein äußerst trauriger Moment für die gesamte Fußballgemeinschaft, insbesondere in einer Zeit, in der wir uns bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft versammeln“, hieß es in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes.

Ismaili spielte seit 2011 für Bern. Im Januar 2014 absolvierte sie ihr erstes von bisher 33 Länderspielen für die Schweiz. Zuletzt spielte sie am 14. Juni in Serbien für die Auswahl.

Immer wieder ist es in den vergangenen Wochen zu tödlichen Badeunfällen gekommen. Für Aufsehen sorgte zuletzt ein Fall, bei dem ein neunjähriger Junge beim Besuch an einer Wasserskianlage gestorben war war. Das es im Wasser gefährlich werden kann, gehört zu den Gefahren am Strand, die Touristen oft unterschätzen. (dpa/ac)