Medienbericht

Jugendlicher stirbt bei Sturz von Kreuzfahrtschiff im Hafen

Das Kreuzfahrtschiff „Harmony of the Seas“ (Symbolfoto).

Das Kreuzfahrtschiff „Harmony of the Seas“ (Symbolfoto).

Foto: imago stock&people / imago/ZUMA Press

Auf der „Harmony of the Seas“ ist es wohl zu einem tödlichen Unglück gekommen. Ein 16-Jähriger ist bei einer Kletter-Aktion abgestürzt.

Labadee.  Auf dem Kreuzfahrtschiff „Harmony of the Seas“ ist es laut einem Medienbericht zu einem tödlichen Unglück gekommen. In dem Hafen von Labadee auf Haiti sei ein 16-Jähriger von einem Balkon gestürzt und auf den Pier aufgeschlagen.

Wie der „Miami Diario“ berichtet, habe der Jugendliche versucht, über den Balkon in sein Zimmer zu kommen. Er habe zuvor seiner Schlüsselkarte für die Kabine vergessen haben. Bei der Aktion sei der 16-Jährige abgerutscht und gestürzt.

Kreuzfahrtschiff: Immer wieder Unglücke

  • Immer wieder kommt es auf Kreuzfahrtschiffen zu Unglücken
  • Erst im Dezember sprang ein britischer Sänger von der „Harmony of the Seas“
  • Im September sprang Daniel Küblböck von der AIDAluna

Der Unfall auf dem Kreuzfahrtschiff „Harmony of the Seas“ hatte sich demnach bereits in der vergangenen Woche ereignet. Es habe noch Versuche gegeben, den 16-Jährigen wiederzubeleben, er sei jedoch kurz danach in einem Krankenhaus gestorben.

Das Kreuzfahrtschiff war nach lokalen Berichte im Seehafen Port Everglades im US-Staat Florida gestartet.

Bereits im vergangenen Dezember ist es auf der „Harmony of the Seas“ zu einem Vorfall mit vermutlich tödlichem Ausgange gekommen. Der britische Sänger Arron Hough war an Heiligabend noch an Deck gesehen worden, seitdem fehlt jede Spur von ihm. Hough ist wohl über Bord gegangen.

Küblböck sprang von AIDA

80 Stunden hatte die US-Küstenwache etwa 430 Kilometer vor Puerto Rico nach dem Sänger sucht. Wenige Tage später kam dann die Meldung: US-Küstenwache stellt Suche nach britischem Sänger ein.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an Daniel Küblböck, der im September von dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna sprang und seitdem als vermisst galt. Ermittler gehen von einem Suizid aus – Küblböck litt unter anderem offenbar an Panikattacken. (dpa/ac)

© Bergedorfer Zeitung 2019 – Alle Rechte vorbehalten.