US-Studie

Bots und Trolle machen bei Twitter Stimmung gegen Impfungen

Grippeschutzimpfung: Fünf Mythen im Check

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Grippeschutzimpfung: Fünf Mythen im Check

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Bots agitieren laut einer neuen US-Studie im Netz gegen das Impfen. Bei mehreren Accounts soll es sich um russische Trolle handeln.

Washington.  Software-Roboter und russische Trolle haben laut einer Studie Falschinformationen zum Thema Impfen verbreitet. Die Trolle haben unter anderem die Impf-Debatte mit kontroversen Themen wie wirtschaftliche Ungleichheit und Rassismus in Verbindung gebracht, wie die George Washington Universität am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.

Dass es sich bei mehreren Accounts um russische Trolle handle, sei bekannt, da diese bereits bei versuchten Eingriffen in den US-Wahlkampf 2016 als solche identifiziert worden seien.

Die Trolle hätten auch Inhalte verbreitet, die sich positiv auf Impfungen bezogen hätten. Den Angaben zufolge sei zwar eine große Mehrheit der Amerikaner von den vorbeugenden medizinischen Eingriffen überzeugt, blicke man jedoch auf Twitter, so entstehe der Eindruck, dass es eine kontroverse Debatte über das Thema gebe.

Informationen über vermeintliche Gefahren

Die automatisierten Bots hingegen seien vor allem dadurch aufgefallen, dass sie mit Informationen über die vermeintlichen Gefahren des Impfens versucht hätten, Nutzer dazu zu bringen, auf Links zu bösartigen Internetseiten oder Werbeangebote zu klicken.

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Die Forscher gehen davon aus, dass die verschiedenen Akteure, die sich in die Debatte eingeschaltet haben, jeweils unterschiedliche Ziele verfolgen. Wie viele Bot- und Troll-Accounts die Debatte konkret beeinflusst haben, wurde nicht mitgeteilt.

Auch in Deutschland läuft die Debatte über das Impfen – insbesondere für Kinder in Kindertagesstätten. Nach Auffassung von gut 80 Prozent der Deutschen sollten Jungen und Mädchen nur dann einen Platz in der Kita bekommen, wenn sie gegen gefährliche Krankheiten wie Masern geimpft sind. Dies ergab eine am Donnerstag veröffentlichte repräsentative Onlineumfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag unserer Redaktion. (dpa/les)

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