ESC-Gewinnerin

Conchita Wurst ging mit Blumen und Tischtuch in die Schule

Conchita Wurst hatte schon immer ihren ganz eigenen Kopf.

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Conchita Wurst hatte schon immer ihren ganz eigenen Kopf.

In die Schule nimmt man normalerweise seinen Ranzen, seinen Turnbeutel und sein Pausenbrot mit. Bei Conchita Wurst war das ein bisschen anders.

Bad Vilbel. Sängerin und Travestie-Künstlerin Conchita Wurst (28) hat als Kind Blumen und ein Tischtuch in die Schule mitgenommen.

"Ich habe doch keine Zeit, an einem nicht gedeckten Tisch zu sitzen. Ich hatte ein Tischtuch, ich hatte eine Uhr, und ich hatte Blumen, das volle Programm", sagte sie am Sonntag dem Radiosender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. Die Schule sei ein Arbeitsplatz gewesen, "da wollte ich mich wohlfühlen".

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contests 2014, hinter der der Österreicher Thomas Neuwirth steht, war nach eigenen Worten früh auf eine Weltstar-Rolle ausgerichtet: "Das klingt wahnsinnig arrogant, aber man darf nicht vergessen, dass ich sonst nichts kann."

Auch in den Kindergarten ging Conchita Wurst durchaus mal im Kleid. Ihre Mutter habe sie dazu zwar nicht ermutigt: "Aber was sie getan hat, war sehr viel wichtiger. Sie hat es mir nicht verboten. Ich durfte sein, wer ich sein wollte."

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