Feuerwehr

Todesfall: Mann stirbt auf Weihnachtsmarkt in Berlin

Der Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee im Berliner Bezirk Lichtenberg wurde nach dem Todesfall geräumt.

Der Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee im Berliner Bezirk Lichtenberg wurde nach dem Todesfall geräumt.

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Tödlicher Unfall auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin: Ein Mann wurde am Samstagabend von einem Achterbahn-Waggon überrollt.

Berlin. Auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin ist am Samstag ein Mann von einem Achterbahn-Waggon überrollt worden und gestorben. Er sei nach ersten Erkenntnissen ein Mitarbeiter der Achterbahn gewesen, die an der Landsberger Allee aufgebaut ist, sagte Feuerwehrsprecher Jens-Peter Wilke. Der Mann sei unter dem Waggon herausgezogen worden, Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben.

Bereits kurz nach dem Unglück hatte die Polizei gebeten, sich aus Gründen der Pietät nicht an Spekulationen zu beteiligen. Die Beamten nahmen Ermittlungen auf, gingen aber schon kurz nach dem Vorfall nicht von einer Straftat aus.

Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich um einen Suizid, wie eine Sprecherin am Sonntag sagte. Die vier Menschen, die in dem Waggon saßen, seien psychologisch betreut worden.

Weihnachtsmarkt-Besucher werden psychologisch betreut

Die vier Menschen, die in dem Waggon saßen, seien psychologisch betreut worden. Die Polizei habe die Ermittlungen zur Ursache übernommen. Der Weihnachtsmarkt hatte erst am Vortag eröffnet.

Die offizielle Eröffnung der Berliner Weihnachtsmärkte ist an diesem Montag. Traditionell beginnen die Märkte, die oft nicht nur Weihnachtliches verkaufen, sondern auch mit Rummelgeschäften Leute anlocken, erst nach dem Totensonntag. (aky/dpa)

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und y0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt