Fernsehprogramm

Weihnachten 2019: Die besten Filme an den Feiertagen

"Sissi" gehört fast schon zum Weihnachtsprogramm wie der Tannenbaum - auch 2019 fehlt der Film nicht im TV.

"Sissi" gehört fast schon zum Weihnachtsprogramm wie der Tannenbaum - auch 2019 fehlt der Film nicht im TV.

Foto: imago images / Prod.DB

Ob Helene Fischer, "Sissi" oder "Tatort" - an Weihnachten läuft für so ziemlich jeden Geschmack etwas im TV. Das sind die Highlights.

Berlin. Schon klar, Weihnachten ist die Zeit der Liebe, sprich: der Familie. Aber ganz ehrlich: Eine Rund-um-die-Uhr-Beschäftigung mit der Verwandtschaft – und sei sie noch so lieb – ist der guten Stimmung meist doch nicht zuträglich. Vor allem wenn man familiäre Gesellschaft im Rest des Jahres nur in kleinen Portionen zu sich nimmt.

Die ein oder andere Auszeit schadet also nicht. Und was wäre dafür besser geeignet als eine gemütliche Runde Fernsehen? Da schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man kann es gemeinsam tun, aber ohne potenziell konfliktträchtige Unterhaltung, und kommt – je nach Filmauswahl – noch in besinnliche Stimmung.

Weihnachten 2019: „Helene Fischer Show“, „Sissi“, „Tatort“

Wir haben die besten Filme und Serien zusammengetragen, die das lineare Fernsehen an Weihnachten 2019 zu bieten hat – sortiert nach Interessen.

Für Fans weihnachtlicher Klassiker:

  • „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, u.a. ARD, 24.12., 17.05 Uhr: Gleich 12 Mal kann man in diesem Jahr in den Genuss des Kult-Märchens kommen, plus ein weiteres Mal am 6. Januar (BR, 8 Uhr). An Heiligabend läuft die ČSSR-/DDR-Koproduktion auch zur Primetime: auf rbb und WDR. Alle Sendetermine 2019 von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Überblick.
  • „Loriot – Weihnachten bei den Hoppenstedts“, ARD, 24.12., 13.50 Uhr: Opa Hoppenstedt quengelt, Enkelkind Dicki enttäuscht mit seinem Gedicht, eins der Geschenke reißt ein Loch in den Fußboden und die Eltern versinken in Geschenkpapier. Ganz normales Weihnachten halt. Oder so. In jedem Fall gilt: Früher war mehr Lametta!
  • „Die Feuerzangenbowle“, ARD, 24.12., 20.15 Uhr: 75 Jahre ist es her, dass sich der junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann) überreden ließ, die nie erlebte Schulzeit nachzuholen und dabei die Oberprima – wie man 1944 sagte – eines Kleinstadt-Gymnasiums ordentlich auf den Kopf zu stellen. Am besten genießt man diese nostalgische Komödie, man ahnt es: mit Feuerzangenbowle.
  • „Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte“, 3sat, 25.12., 20.10 Uhr: Für das Gute ist es nie zu spät. Man braucht nur ein bisschen Vertrauen. Und manchmal einen Geist namens Marley, der dem Ganzen auf die Sprünge hilft. Dann wird selbst der fieseste Fiesling, wie Ebenezer Scrooge einer ist, warm ums Herz.

http://Wo_kommt_das_Christkind_–_und_wo_der_Weihnachtsmann?{esc#212862705}[video]

Für Romantiker:

  • „Die große Liebe meines Lebens“, SR, 24.12., 20.15 Uhr: Eine Nachtclub-Sängerin, ein Frauenheld, ein Luxusdampfer auf dem Weg nach New York – fertig ist „An Affair To Remember“, wie der Film von 1957 im Original heißt. Eine Affäre, die nachhallt, denn Sängerin Terry und Lebemann Nickie wollen sich wiedersehen: sechs Monate später, auf dem Empire State Building, in der Hoffnung, ihre Gefühle bis dahin sortiert zu haben. Wem das bekannt vorkommt: Der oscar-prämierte Film mit Cary Grant und Deborah Kerr diente auch als Inspiration für „Schlaflos in Seattle“.
  • „Sissi“, ARD, 25.12., ab 15 Uhr: Kein Weihnachten ohne Wiederholungen dieses Klassikers – auch wenn eigentlich gar kein Zusammenhang zum Fest besteht. Fans kann das herzlich egal sein. Sie dürfen sich ihres Jahresration Kitsch fast in einem Rutsch abholen. Am 1. Weihnachtsfeiertag laufen die ersten beiden Teile um Österreichs junge Kaiserin (Romy Schneider) und Kaiser Franz Joseph (Karlheinz Böhm) direkt hintereinander weg. „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ folgt dann am 26.12. um 15.55 Uhr ebenfalls in der ARD.


Für Hobby-Kriminologen:

  • „Tatort: One Way Ticket“, ARD, 26.12., 20.15 Uhr: Die Münchner Kommissare Batic und Leitmayr bekommen es in ihrem neuen Fall mit alten DDR-Gespenstern zu tun. Und mit einem längst vergessen geglaubten Gift, dem ein angesehener Entwicklungsexperte zum Opfer fiel.
  • „Kommissar Wisting – Eisige Schatten“, ARD, 26.12., 21.45 Uhr: Wer noch nicht genug von Mord und Totschlag hat, lässt einfach laufen. Denn gleich im Anschluss zeigt die ARD den ersten Teil der neuen norwegischen Krimiserie „Kommissar Wisting“, bei der Vater und Tochter als Polizist und Journalistin einen Fall von unterschiedlichen Seiten aufrollen. Als FBI-Ermittlerin ist „Matrix“-Star Carrie-Anne Moss zu sehen. Der zweite Teil folgt am 29.12. zur gleichen Zeit.

Für Fans von Show und Musik:


Fürs Popcorn-Kino:

  • Minions, RTL, 24.12., 20.15 Uhr: Für wen es unterm Weihnachtsbaum nichts zu lachen gab, kann das hier nachholen. Denn wer Stuart, Kevin und Bob dabei zuschaut, wie sie versuchen, die Kronjuwelen aus dem Buckingham Palace zu stehlen, hat ein missglücktes Geschenk schnell vergessen.
  • „Avatar - Aufbruch nach Pandora“, ProSieben, 25.12., 12.20 Uhr: Kaum zu glauben, aber dass dieser Film ins Kino kam, ist auch schon wieder zehn Jahre her. Das Mittagstief am 1. Weihnachtstag lässt sich mit James Camerons digitalem Meilenstein vortrefflich überbrücken - schließlich ist der Film mehr als zwei Stunden lang.
  • The Day after Tomorrow, ProSieben, 25.12., 15.20 Uhr: Wo man schon mal so gemütlich sitzt, kann damit doch eigentlich gleich weitermachen - und Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal beim Kampf gegen die nächste Eiszeit zusehen. In Zeiten von verpassten Klimazielen fragt man sich dabei aber wohl, wie weit hergeholt Roland Emmerichs Katastrophenfilm wirklich ist.

Für Comedy-Fans:

  • „Sträters Weihnachtsmännerhaushalt“, WDR, 26.12., 22 Uhr: Die doppelte Dosis Torsten Sträter gibt’s am 2. Weihnachtsfeiertag: 90 Minuten lang lädt er zur Weihnachtsparty mit Carolin Kebekus, Atze Schröder, Dieter Nuhr und der Kölner Band Querbeat – Wichteln und Weihnachtsgeschichten inklusive.


http://24_schlaue_Fakten_rund_um_Weihnachten{esc#212936999}[gallery]

Für Kinder:

  • „Bibi Blocksberg: Weihnachten bei Familie Blocksberg“, ZDF, 24.12., 7.25 Uhr: Kinder, die es Heiligabend kaum abwarten können und vor lauter Aufregung schon früh wach sind, haben hier eine Gleichgesinnte gefunden: Auch Bibi ist voller Vorfreude auf Weihnachten – und muss natürlich mal wieder selbst eingreifen, um das Fest zu retten.
  • „Die Sendung mit der Maus Spezial: Weihnachten“, ARD, 25.12., 8.50 Uhr: Wie kommen die Löcher in den Käse? Wer malt die Streifen in die Zahnpasta? Das ganze Jahr über beantwortet die Sendung Kinder-Fragen, bei denen die Eltern nicht weiterwissen – diesmal geht es ausschließlich ums Fest. Ob wir danach alle wissen, ob es den Weihnachtsmann gibt?
  • „Pets“, ZDF, 25.12., 17.40 Uhr: Als Haustier hat man es nicht leicht. Weder wenn die Besitzerin plötzlich einen neuen Mitbewohner anschleppt, noch wenn man sich mal nach draußen auf die Straße wagt. Der Zeichentrickfilm ist actionreich, witzig und bringt mit Synchronsprechern wie Jan Josef Liefers, Dietmar Bär und Fahri Yardim nicht nur den Kleinen Spaß.


  • „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, ProSieben, 25.12., 20.15 Uhr: Der Zauber-Zoologe Newt Scamander kommt mit einem geheimnisvollen Koffer in New York an. Durch Zufall entwischt das Zauberwesen Niffler, welches in der Stadt großes Chaos anrichtet. Joanne K. Rowlings Drehbuch-Debüt vertreibt die Langeweile unterm Tannenbaum.

Für Foodies:

  • „Festlich köstlich – Weihnachtsmenü mit Björn Freitag & Gästen“, WDR, 24.12., 10.45 Uhr: Zur Inspiration für die Feiertage kommt das Menü etwas spät, aber zum Appetitanregen taugt das, was Björn Freitag Gästen wie Moderatorin Tamina Kallert oder Fußball-Experte Sven Pistor kredenzt, bestens.
  • „Torten, Stollen und Pandoro – Weihnachtskuchen in Europa“, 3sat, 24.12., 19.15 Uhr: Weihnachten ist auch das Fest der Kalorien – und von denen gibt es in dieser Doku reichlich. Vielleicht gelingt es ja dem ein oder anderen sich in schokoladig-zartem „Bûche de Noël“ oder würziger „Linzer Torte“ satt zu gucken.

Wem das lineare Fernsehangebot nicht reicht, kann sich auch bei Streamingdiensten umschauen: Liebesschwüre bis Apokalypse - Weihnachtsfilme auf Netflix.

(cho)