Sicherheit

Datenpanne bei Amazon: E-Mail-Adressen waren öffentlich

So wurde Amazon zum Welt-Konzern

Heute gibt es kaum etwas auf der Welt, das der Online-Händler Amazon nicht verkauft. Und es gibt kaum einen Ort auf der Welt, wo das alles nicht zu haben ist. Doch wie wurde das Unternehmen so groß?

So wurde Amazon zum Welt-Konzern

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Amazon hat unbeabsichtigt Mail-Adressen zahlreicher Kunden veröffentlicht. Die Panne ist behoben, Details gab Amazon nicht bekannt.

Seattle.  Auf einmal waren die Mail-Adressen sichtbar: Beim Onlinehändler Amazon hat es eine Datenpanne gegeben – und die E-Mail-Adressen einiger Kunden waren für alle zu sehen. Der Konzern reagierte umgehend und benachrichtigte am späten Mittwochabend (Ortszeit) betroffene Nutzer in den USA und Europa. Das berichtet unter anderem „Tech Crunch“.

In der Benachrichtigung von Amazon heißt es, ein technischer Fehler sei für die Panne verantwortlich. Die Kunden selbst hätten keine Schuld.

Amazon: Fehler ist behoben

Wie viele Kunden von der Datenpanne betroffen sind, gab der Konzern nicht an. Auch ist noch unklar, wie es zu der Panne kommen konnte und wie lange die Adressen sichtbar waren.

Betroffene aus Deutschland berichten, ihre Mail-Adressen mit dazugehörigen echten Namen seien neben Rezensionen zu Produkten bei Amazon veröffentlicht worden.

Amazon selbst erklärte lediglich, der Fehler sei behoben worden und die Nutzer müssten nichts unternehmen.

Sicherheitsforscher kritisiert Amazon für Kommunikation

Die Mitteilung fällt in eine wichtige Zeit für das Amazon-Geschäft – die Angebotswoche rund um den aus den USA stammenden Shopping-Tag „Black Friday“ , in der viele Weihnachtseinkäufe erledigt werden. Experten wie der Sicherheitsforscher Brian Krebs kritisierten, dass Amazon nur ganz knapp über den Vorfall informiert habe und sich weigere, Details über das Ausmaß der Panne zu nennen.

Am Mittwoch hatte Amazon sein erstes Ladengeschäft in Deutschland eröffnet. (dpa/sdo)