Wimbledon

Djokovic ist wieder ein richtig Großer

Der Serbe gewinnt Wimbledon-Finale

Wimbledon.  Novak Djokovic hat zum vierten Mal das prestigeträchtige Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewonnen. Der frühere Seriensieger beendet damit eine lange Durststrecke.

Wimbledon (SID) Der „Djoker“ ist wieder Trumpf, der alte Regent zurück auf seinem Thron: Novak Djokovic hat seine mehr als zweijährige Grand-Slam-Durststrecke eindrucksvoll beendet und zum vierten Mal in seiner Karriere den Rasen-Klassiker in Wimbledon gewonnen. Der frühere Dominator aus Serbien setzte sich am Sonntag in einem sehr einseitigen Finale gegen den Südafrikaner Kevin Anderson 6:2, 6:2, 7:6 (7:3) durch.

Nur 2:19 Stunden benötigte Djokovic am Ende, um den insgesamt 13. Grand-Slam-Titel seiner Karriere einzufahren. Es ist sein erster Major-Triumph seit den French Open im Mai 2016. Seinem Finalgegner Anderson war derweil die Erschöpfung deutlich anzumerken. Im Halbfinale hatte der Bezwinger von Vorjahressieger Roger Federer gegen den US-Amerikaner John Isner das drittlängste Match der Tennis-Geschichte bestritten.

Für Djokovic endet durch den vierten Erfolg im altehrwürdigen All England Lawn Tennis Club nach 2011, 2014 und 2015 eine für seine Verhältnisse ungewöhnlich lange Zeit ohne Titel. Vor dem erneuten Triumph in Wimbledon hatte Djokovic beim Rasenturnier in Eastbourne vor über einem Jahr den letzten von bis dato 68 Turniersiegen gefeiert. Ab Montag wird er in der Weltrangliste wieder auf Rang zehn geführt und scheint endgültig zurück auf dem Weg zu alter Form.