Sturmböen

Rennen abgesagt, Park gesperrt

Schneestürme auf der Slalompiste und im Biathlonstadion, Evakuierungen und umherfliegende Gegenstände im Olympiapark: Erneut hat der heftige Wind in Pyeongchang zu Absagen geführt und bringt die Olympia-Organisatoren mehr und mehr in Zeitnot. Nach der Verlegung des Biathlon-Einzels der Frauen auf den heutigen Tag kommt es in nun zum erwartungsfrohen Mega-Donnerstag für die deutsche Mannschaft – beste Goldchancen haben dann die Skijäger um Laura Dahlmeier die Alpinen um Viktoria Rebensburg und Thomas Dreßen sowie die Rodler in ihrer Teamstaffel. Wettanbieter bwin prophezeit drei erste Plätze. Wer hält dagegen?

„Grundsätzlich wollten wir nicht riskieren, bei Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu zehn Metern pro Sekunde unfaire Bedingungen für die Athleten zu haben“, sagte Nicole Resch vom Biathlon-Weltverbandes IBU. IOC-Sprecher Mark Adams gab sich nach der Slalomabsage gelassen: „Wenn der Wind ab nun 15 Tage weiter bläst, könnte es ein Problem werden.“ Wird er aber nicht: Die Meteorologen versprechen ab heute Besserung. (dpa)