Eiskunstlauf

Gold-Traum ausgeträumt?

Als Aljona Savchenko realisiert hatte, dass ihr olympischer Goldtraum mit Rang vier im Kurzprogramm in höchste Gefahr geraten war, fand die Nachsicht mit ihrem patzenden Partner Bruno Massot ein abruptes Ende. „Das muss er schon selbst machen“, konterte die fünfmalige Paarlauf-Weltmeisterin Fragen, ob sie den gebürtigen Franzosen nach seinem Missgeschick vor dem Kürfinale (heute, 2.30 Uhr) nicht wieder aufbauen müsse.

Während Savchenko den dreifachen Salchow problemlos aufs Eis setzte, drehte Massot den Routinesprung nur doppelt. 76,59 Punkte gab’s von den Wertungsrichtern – groß der Rückstand: auf die chinesischen Weltmeister (82,39) und das russische Duo (81,68). Einzig die Kanadier (76,82) scheinen noch erreichbar. Wieder Bronze – diese Medaillenfarbe hat die 34-jährige Savchenko schon 2010 und 2014 mit nach Hause gebracht. Für die ehrgeizige Deutsch-Ukrainerin ist ein dritter Platz wertlos. (sid)