Fussball-Testspiele

Dassendorf und Curslack sind schon in Top-Form

Aller Einsatz nützte nichts: Kevin Ketelhohn (OSV, rechts) spitzelt Jakob Meyer-Abich (Sperber) den Ball weg, doch am Ende musste sich Oststeinbek geschlagen geben.

Aller Einsatz nützte nichts: Kevin Ketelhohn (OSV, rechts) spitzelt Jakob Meyer-Abich (Sperber) den Ball weg, doch am Ende musste sich Oststeinbek geschlagen geben.

Foto: Hanno Bode / BGZ/Hanno Bode

Böse Überraschungen gab es für die Landesligisten Oststeinbeker SV und Düneberger SV, die Bezirksligisten unterlagen.

Bergedorf. Das letzte Testspiel-Wochenende verlief spektakulär.

Fast wie in Vor-Corona-Zeiten: Slavec Rogowski war vor dem Testspiel seines Bezirksligisten SC Wentorf am Sonntagnachmittag gegen den Kreisligisten TSG Bergedorf richtig aufgeregt. „Wir testen den Ernstfall mit Zuschauern.“ Fünf Ordner sorgten dafür, dass sich unter den 60 Schaulustigen niemand zu nahe kam. Kristoffer Karkosch (2), Tim Spreer, Jan Lukas Stegen und Robert Renner schossen den Wentorfer 5:0-Sieg heraus.

Dassendorf in Top-Form: Holla, was war denn das? Mit 7:2 überfuhr die TuS Dassendorf am Sonnabend den Regionalligisten Lüneburger SK. Für die LSK war es die bitterste Klatsche seit Jahren. Bei den Dassendorfern glänzten Maxi Dittrich als dreifacher Torschütze sowie einige Neuzugänge: Eyke Kleine machte Eindruck als unermüdlicher Antreiber über die linke Seite, Dennis Bergmann traf doppelt, Maximilian Ahlschwede einmal. Den siebten Treffer steuerte – wer sonst? – Spielmacher Sven Möller bei.

Curslack ebenfalls glänzend: Oberliga-Konkurrent SV Curslack-Neuengamme hatte am Freitagabend beim Landesligisten FC Voran Ohe beeindruckend vorgelegt. Der Ex-Dassendorfer Marcel von Walsleben-Schied hatte beim 4:0-Erfolg den Torreigen eröffnet. Ohes Daniel Walek fälschte dann eine Hereingabe unglücklich zum 0:2 ab. Curslacks Arnold Lechler sowie Neuzugang Corvin Behrens schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Ich bin trotzdem zufrieden. Das war unser bisher stärkstes Spiel“, urteilte Ohes Coach Rainer Seibert.

Vierländer Feuerwerk: Weil ein Gegner kurzfristig abgesprungen war, suchte Altengammes Sportlicher Leiter Philipp Mohr über Facebook einen neuen und fand Inter Eidelstedt aus der Landesliga Hammonia. Doch die erwiesen sich am Sonnabend als überraschend schwach. Philip Alpen traf beim Altengammer 7:1-Torfestival dreimal, die übrigen Treffer steuerten Sebastian Pietsch (2x), Patrick Bierwagen und Lasse Voigt bei. „Wir haben dazu noch haufenweise Chancen versiebt, das war teilweise schon Slapstick vor dem Tor“, schilderte Mohr. Zur Einordnung: Am Sonntag unterlag Eidelstedt beim Bezirksligisten Alsterbrüder mit 2:10.

Böse Überraschungen gab es für den Düneberger SV (0:3 gegen HT 16) und den Oststeinbeker SV (1:3 gegen SC Sperber), die beide zu Hause gegen Bezirksligisten das Nachsehen hatten. Beim OSV erzielte der aus Neumünster gekommene Stürmer Idris Alioua den Treffer zum 1:3-Endstand. „Wir haben gut angefangen“, urteilte Betreuer Bryan Reinecke, „aber dann war es eben der Klassiker der Vorbereitung: Nach vielen Wechseln haben wir den Faden verloren.“