TSV Schwarzenbek

Neue Saison für die Tischtennisspielerinnen startet

Steht dem TSV nicht immer zur Verfügung: Spitzenspielerin Sejla Fazlic

Steht dem TSV nicht immer zur Verfügung: Spitzenspielerin Sejla Fazlic

Foto: Thomas Rokos / Thomas Rokos / BGZ

Der TSV Schwarzenbek startet am 13. September nach dem Rückzug aus der 3. Tischtennis-Bundesliga den Neuaufbau in der Oberliga.

Schwarzenbek. Wenn am Sonntag, 13. September, die Saison für die Tischtennisspielerinnen des TSV Schwarzenbek mit einem Heimspiel gegen den SC Poppenbüttel II beginnt, ist es für Stella Wonschik eine ganz besondere Begegnung. Die 16-Jährige ist gerade erst aus dem Hamburger Norden in die Europastadt gewechselt. Vom Alter passt der Teenager perfekt zur stark verjüngten TSV-Mannschaft, die nicht erneut für die 3. Liga gemeldet hatte und freiwillig gleich zwei Klassen abgestiegen ist.

Es ist ein Schritt zurück, um wieder zwei Schritte vor zu machen. „Für die optimale Entwicklung der jungen Spielerinnen ist es besser“, sagt Trainer Mirsad Fazlic. Zumal es in der Oberliga gleich wieder um den Aufstieg gegen soll. „Ziel ist Platz zwei – also das Erreichen der Aufstiegsspiele“, sagt Manschaftsführer Wolfgang Weber und ergänzt: „Ob wir das erreichen können, hängt davon ab, wie oft Sejla Fazlic mitspielt.“

Aus eigener Kraft wieder in der Bundesliga zu spielen

Die Trainer-Tochter, die mit dem TSV auch schon in der 2. Bundesliga gespielt hat, tritt aus beruflichen Gründen zurzeit kürzer und wird nicht immer zur Verfügung stehen. Die mit 21 Jahren mit Abstand älteste Spielerin und Michelle Weber, die einzige verbliebene Drittliga-Akteurin aus der vergangenen Saison hat der TSV an Position eins und zwei gemeldet. Die 15 Jahre alte Julia Braasch sowie Stella Wonschik folgen an drei und vier. Doch auch die, die ebenfalls 15 Jahre alten Sophie Pfeifer, Lenara Breyer und Haiyan Aye sollen zum Zug kommen. „Unsere jüngeren Spielerinnen haben viele überregionale Turnier-Einsätze. Darum werden wir viel rotieren“, sagt Weber.

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Ziel des Schwarzenbeker Wegs ist es, perspektivisch wieder aus eigener Kraft in der Bundesliga zu spielen. Eigene Talente ziehen sie teuren Transfers aus dem Ausland vor.

Stärkster Kontrahent ist Poppenbüttel II

Derweil kommt dem TSV aufgrund der vielen zu erwartenden Wechsel der coronabedingte Verzicht auf Doppelspiele – sie gelten als Kontaktsport und unterliegen damit strengeren Hygiene-Regeln – nicht ungelegen. Im Doppel können eingespielte Kombinationen einem auf dem Papier stärkeren Duo eher mal eins auswischen.

Statt der Doppel werden alle zwölf Einzel – in der Oberliga spielt jede Akteurin anders als in höheren Ligen dreimal – auf jeden Fall ausgespielt. Eine Partie endet also nicht vorzeitig, sollte ein Team sieben Punkte gesammelt haben.

Saison hat für 2. Herren bereits begonnen

Schwarzenbeks stärkster Kontrahent ist übrigens gleich Auftaktgegner Poppenbüttel II, der am ersten Spieltag, bei dem Zuschauer nicht erlaubt sind, in die Halle Cesenaticostraße kommt. Sie werden also verpassen, ob Stella Wonschik hilfreiche Tipps geben konnte.

Für die 2. Herren der Schwarzenbeker hat die Saison unterdessen schon begonnen. Zum Verbandsliga-Auftakt gab ein 6:6 gegen den SV Friedrichsort II.