Handball

Eine Trainerin für Aumühles Herren

Machte sich vor allem durch ihre Arbeit im Nachwuchsbereich einen Namen: Trainerin Antje Kasemeyer-Strzysio.

Machte sich vor allem durch ihre Arbeit im Nachwuchsbereich einen Namen: Trainerin Antje Kasemeyer-Strzysio.

Foto: Thomas Maibom

Antje Kasemeyer-Strzysio steigt bei den Handballern des TuS Aumühle-Wohltorf ein.

Aumühle. Viel Zeit hat sich die Handball-Abteilungsleitung des TuS Aumühle-Wohltorf genommen, um einen neuen Trainer für die 1. Herren zu finden. Mitte Februar hatte sich der bisherige Coach Arne Schneider völlig überraschend verabschiedet. Schneider gab damals berufliche Gründe an. Anfang Juni stellte sich die Abteilung dann neu auf. Olaf Korth kümmert sich seitdem um die Belange des Nachwuchses, die langjährigen Spieler Felix Schreiber und Jan Eggert Sievers um die der Erwachsenen. Nun konnte die Trainersuche abgeschlossen werden.

Mehr als fünf Monate nach dem Weggang Schneiders können die Aumühler „Füchse“ nun einen Nachfolger beziehungsweise eine Nachfolgerin präsentieren. Antje Kasemeyer-Strzysio wird neue Trainerin des Schleswig-Holstein-Ligisten. „Wir sind stolz darauf, Antje für den TuS gewonnen zu haben. Mit ihr können wir sportlich den nächsten Schritt machen. Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit“, sagt Jan Eggert Sievers.

Trainerin in der A-Jugend-Bundesliga

Antje Kasemeyer-Strzysio hat sich vor allem durch ihre Nachwuchsarbeit einen Namen gemacht. Zuletzt trainierte sie die weiblichen A-Jugend des AMTV Hamburg in der Bundesliga. Vor viereinhalb Jahren erreichte sie mit den B-Mädchen von Henstedt-Ulzburg den vierten Platz bei den deutschen Meisterschaften. Sie verfügt aber auch über Erfahrung mit Erwachsenenteams.

Antje Kasemeyer-Strzysio arbeitet als Rundfunk-Redakteurin beim NDR und wohnt in Stockelsdorf. Die rund 60 Kilometer, die sie zum Training nach Aumühle fahren muss, stören sie aber nicht. Zweimal absolvierte sie ein Probetraining mit den 1. Herren. Anschließend sagte sie zu. „Wir haben Glück gehabt, dass wir überhaupt an sie herangekommen sind“, erklärt Felix Schreiber. Co-Trainer bleibt Jonas Rußer.

Aufstockung auf 15 Mannschaften

Nach der abgebrochenen Spielzeit 2019/20 und der Aufstockung auf 15 Mannschaften in der SH-Liga der Männer – es gab keine Absteiger – wird es zur neuen Saison einen geänderten Spielmodus geben. Das bedeutet: Die 15 Teams verteilen sich auf drei Gruppen à fünf Mannschaften. Da es Hin- und Rückspiele gibt kommt jedes Team in dieser Vorrunde auf acht Partien. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe spielen anschließend um den Aufstieg, die Ränge drei bis fünf gegen den Abstieg. Auch hier wird es eine Hin- und eine Rückrunde geben. Die Ergebnisse aus der Vorrunde der untereinander ausgetragenen Spiele werden mitgenommen. Da die SH-Liga eigentlich eine 14er-Staffel ist, wird es einen Absteiger mehr geben. Der erste Spieltag ist auf das Wochenende 26./27. September terminiert.

Nur 13 Teams in der SH-Liga der Frauen

Da in der SH-Liga der Frauen nur 13 Teams gemeldet haben – darunter die Elbdiven von der Lauenburger SV – ist in dieser Klasse der Spielmodus der alte geblieben. Anders sieht es in den Landesligen aus. Sowohl bei den Männern (mit Lauenburger SV und TuS Aumühle-Wohltorf II) als auch bei den Frauen (mit VfL Geesthacht und SG Glinde/Reinbek) treten pro Staffel 14 Mannschaften und damit zwei mehr als üblich an. Daher werden zwei Gruppen mit jeweils sieben Teams gebildet. Nach einer Doppelrunde spielen die Mannschaften auf den Rängen eins bis drei beider Staffeln um den Aufstieg, die Teams auf den Plätzen vier bis sieben gegen den Abstieg. Die Vorrunden aller Ligen werden Mitte August ausgelost.