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Maximilian Dittrich bleibt bis 2024 bei der TuS Dassendorf

Maximilian Dittrich hat sich langfristig an die TuS Dassendorf gebunden.

Maximilian Dittrich hat sich langfristig an die TuS Dassendorf gebunden.

Foto: Hanno Bode

Vergeblich hat sich die TuS hingegen um Maximilian Ahlschwede bemüht. Der Verteidiger bleibt bei Hansa Rostock.

Dassendorf. Paukenschlag beim Fußball-Oberligisten TuS Dassendorf: Mittelfeldspieler Maximilian Dittrich hat bis 2024 beim Serienmeister verlängert. „Das dürfte Rekord für die Oberliga sein“, freut sich der Sportliche Leiter der TuS, Jan Schönteich. Der 23-jährige Dittrich war 2017 von Arminia Bielefeld II zur TuS gekommen und hatte einem überragenden ersten Jahr am Wendelweg ein starkes zweites und ein solides drittes folgen lassen.

Verpflichtung von Ahlschwede geplatzt

Hingegen hat sich die Verpflichtung von Maximilian Ahlschwede für die Dassendorfer vorläufig zerschlagen. Der 30-jährige Rechtsverteidiger besitzt die Erfahrung von über 200 Drittliga-Spielen und ist Kapitän von Hansa Rostock. Nun hat er dort um ein weiteres Jahr verlängert. „Ich fühle mich mit der Region sehr verbunden und empfinde es als große Anerkennung, weiter für diesen Verein aufzulaufen“, sagte Ahlschwede der Ostsee-Zeitung. Hansa Rostock hat als Tabellenachter der 3. Liga noch Aufstiegschancen, und Ahlschwedes Vertrag gilt auch für die 2. Bundesliga.

Curslack trainiert, Dassendorf und Lohbrügge warten ab

In der Oberliga hingegen ist es nach dem Saisonabbruch noch völlig unklar, wann es wieder einen geordneten Spielbetrieb geben kann. Aktuell trainieren die Dassendorfer noch gar nicht. „Entscheiden muss das natürlich der Trainer, aber ich halte nichts davon, jetzt schon wieder Trainingseinheiten zu absolvieren“, betont Schönteich, „das ist eher für Jugendteams geeignet. Die Oberligaspieler sind erwachsen genug, sich selbst fit zu halten.“ Auch beim Oberliga-Aufsteiger VfL Lohbrügge ruht noch der Ball. Der Verein hat beim Neustart nun erst einmal den Jugendlichen Vorrang gegeben.

Training individuell steuern

Liga-Konkurrent SV Curslack-Neuengamme hat unterdessen am Dienstag wieder mit dem Training begonnen. „Wenn wir jetzt noch einmal vier, sechs Wochen gar nichts machen würden, wäre es für die Jungs sehr schwer, danach wieder fit zu werden“, argumentiert SVCN-Manager Oliver Schubert. Zweimal pro Woche, jeden Dienstag und Donnerstag, sind Einheiten angesetzt. „So können wir das Training der Spieler individuell besser steuern, der eine braucht vielleicht mehr Kraft, der andere mehr Technik“, argumentiert Schubert.

Eigenmotivation der Spieler ist gefragt

Das alles soll aber ohne großen Druck passieren. „Ich habe den Spielern gesagt, dass niemand erwartet, dass sie zu jedem Training erscheinen“, relativiert Trainer Christian Woike, „vieles muss aus ihrem Eigenantrieb heraus passieren. Aber es ist auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, sich fußballspezifisch in der Gemeinschaft zu bewegen. Zudem bin ich in Curslack ja auch selbst noch recht neu.“ Woike hatte den Oberligisten im Winter übernommen, seitdem wurden zahlreiche Neuzugänge verpflichtet, weil die Vierländer kommende Saison oben angreifen wollen.