Coronakrise

Nothilfefonds von fünf Millionen Euro für Vereine

Der Sport ist im Netz der Krise gefangen.

Der Sport ist im Netz der Krise gefangen.

Foto: Uwe Anspach / dpa

Die Stadt Hamburg hat ein umfangreiches Hilfspaket für den Sport beschlossen. Als dritte Säule kommt nun ein Notfallfonds hinzu.

Bergedorf. Als Unterstützung für den Hamburger Sport hat die Hansestadt einen Nothilfefonds bereitgestellt, der fünf Millionen Euro umfasst. Es ist neben der Soforthilfe und dem Sportförderkredit der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) die dritte Säule zur Bekämpfung der Auswirkungen der Coronakrise auf den Sport.

Vereine und Sportveranstaltungen profitieren

Profitieren können gemeinnützige Vereine, die durch die Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, aber auch Organisatoren von Sportveranstaltungen und als eigener Wirtschaftsbetrieb ausgegliederte Lizenzspielerabteilungen.

25.000 Euro pro Club gibt es maximal

Die Mittel können als nicht zurückzuzahlende Zuschüsse über den Hamburger Sportbund oder das Landessportamt der Behörde für Inneres und Sport beantragt werden. Die maximale Förderhöhe beträgt bei Vereinen 25.000 Euro, bei Sportveranstaltungen 60 Prozent des Liquiditätsengpasses, jedoch maximal 200.000 Euro. Sollten die fünf Millionen Euro vorzeitig ausgeschöpft sein, hat die Stadt Hamburg eine Erhöhung des Volumens in Aussicht gestellt.