Handball-Kolumne

TuS Aumühle-Wohltorf im Lokalderby abgewatscht!

Autsch! Aumühles Leonie Fürst bekommt von Claudia Franke eine verpasst.

Autsch! Aumühles Leonie Fürst bekommt von Claudia Franke eine verpasst.

Foto: Hanno Bode

Eine geschlagene Viertelstunde blieben die Aumühlerinnen in Geesthacht ohne Torerfolg, verloren am Ende haushoch mit 18:33.

Verlegung abgelehnt: Sowohl beim VfL Geesthacht als auch beim TuS Aumühle-Wohltorf standen vor dem direkten Aufeinandertreffen in der Handball-Regionsliga erst zwei Niederlagen zu Buche. Wer nun ein knappes Spitzenspiel erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Geesthachterinnen siegten haushoch mit 33:18. Zwischenzeitlich blieben die Gäste, die ohne Unterstützung ihrer starken A-Jugend angetreten waren, sogar eine Viertelstunde ohne Torerfolg. In dieser Zeit legte der VfL einen 10:0-Lauf (!) hin und setzte sich auf 31:15 ab. Der Sieg war aber teuer erkauft: Sabrina Peuker schied mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. „Leider hat der VfL unseren Verlegungsantrag nicht angenommen. Wir sind nur dank unserer ,Zweiten’ vollzählig geworden“, sagte TuS-Coach Andreas Hörseljau. „Unter der Woche habe ich leider keine Torfrau“, erklärte Geesthachts Thomas Brodeßer.

Neue Besen: Was für ein Lebenszeichen der abstiegsbedrohten SG Glinde/Reinbek! Im zweiten Spiel der Interimstrainer Michael Freyher und Axel Timmermann gab es ein unerwartetes 31:28 gegen den bisherigen Regionsliga-Ersten TuS Aumühle-Wohltorf II. Sieggarant vor 150 Zuschauern war Neuzugang Marco Röll, der früher für Eisenach in der A-Junioren-Bundesliga spielte und den es beruflich in den Norden zog. Im Tabellenkeller steht die HSG 404 nach einer neuerlichen Pleite vor dem Abstieg.

Das war’s wohl: Während Glinde/Reinbeks Männer Hoffnung schöpfen, stehen die Frauen in der Landesliga vor dem Abstieg. Gegen den direkten Konkurrenten Todesfelde/Leezen II gab es ein 19:25 (9:13). „Wir sind glücklich aufgestiegen, werden nicht abgeschlachtet und bleiben zusammen“, strich Coach Sascha Balbach das Positive heraus.

Platz sechs im Visier: Nach dem deutlichen 31:24 gegen den TSV Plön schielt Carmelo Hadeler, scheidender Trainer der Lauenburger SV, auf Platz sechs in der Landesliga. Im nächsten Spiel geht es zum Sechsten, dem Kieler MTV, während die dazwischen liegenden Plöner den Spitzenreiter zu Gast haben.