Rudern

Torben Johannesen ist bei Olympia im Achter dabei

Hier an der Alster, im Sommer in Tokio: Torben Johannesen aus Neuallermöhe.

Hier an der Alster, im Sommer in Tokio: Torben Johannesen aus Neuallermöhe.

Foto: Andreas Laible / FUNKE Foto Services

In Rio de Janeiro 2016 war der Neuallermöher lediglich als Ersatzmann dabei. Jetzt kann er es Bruder Eric gleichtun, der 2012 Gold gewann.

Bergedorf. Sämtliche Entbehrungen der vergangenen Jahre haben sich gelohnt. Als Ruder-Bundestrainer Uwe Bender am späten Mittwochnachmittag im Trainingslager in Portugal die Besetzung des Deutschland-Achters für die Olympischen Spiele von Tokio (24. Juli bis 9. August) bekanntgab, fiel erwartungsgemäß auch der Name Torben Johannesen.

Bei den vergangenen Spielen in Rio de Janeiro war der 25 Jahre alte Neuallermöher zwar schon als Ersatzmann dabei, kam jedoch nicht zum Einsatz, als sein älterer Bruder Eric Johannesen (Karriere beendet) die Silbermedaille gewann. Torben Johannesen ist danach nahtlos in die Fußstapfen des Olympiasiegers von London 2012 getreten. Er hat drei Mal in Folge den WM-Titel gewonnen und gehört seit 2017 ununterbrochen zum Achter-Team.

Bei den internen Ausscheidungsrennen im Zweier am Dienstag hatte er mit seinem Partner Johannes Weißenfeld den zweiten Platz belegt. Neben den siegreichen Richard Schmidt und Malte Jakschik gehören auch Laurits Follert und Jakob Schneider wie im Vorjahr zur Crew. „Bei diesen sechs Sportlern gab es keine Fragen. Schwierig war die Entscheidung bei den weiteren zwei Rollsitzen“, sagte Trainer Bender.

Trotz schwacher Leistungen bei den Zweierrennen fiel seine Wahl auf den langjährigen Schlagmann Hannes Ocik. Dessen Partner Christopher Reinhardt verlor seinen Platz an Olaf Roggensack. Komplettiert wird das Team von Steuermann Martin Sauer.