Fußball

Trotz 1:4 gegen TuS Dassendorf: Meiendorf kein „Fallobst“

Kristof Kurczynski (hier im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden) traf gegen Meiendorf doppelt.

Kristof Kurczynski (hier im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden) traf gegen Meiendorf doppelt.

Foto: Hanno Bode

Dassendorf. Die wichtigste Erkenntnis nach dem 4:1-Erfolg der Fußballer der TuS Dassendorf im Testspiel beim Meiendorfer SV war für TuS-Sportchef Jan Schönteich nicht die Leistung der eigenen Mannschaft, sondern der Auftritt des Konkurrenten. „Die erfreuliche Botschaft lautet: Der MSV scheint einigermaßen oberligawürdig aufgestellt zu sein“, resümierte Schönteich.

Darüber herrschten zuletzt reichlich Zweifel. Nach internen Querelen, bei denen es vor allem um finanzielle Dinge ging, hatten fast alle Spieler und Trainer Baris Saglam den Tabellenvorletzten in der Winterpause verlassen. Zweistellige Niederlagen in der Rückrunde en masse schienen nicht abwegig. Zudem hatten die Meiendorfer einen ersten Test gegen Rahlstedt abgesagt. Doch die sechs verbliebenen Akteure und die Zugänge, die der neue MSV-Coach Can Ersen gegen die Oberliga-Spitzenreiter aufs Feld schickte, schlugen sich wacker.

Die Dassendorfer 1:0-Führung durch Sven Möller (10.) konnte Paul Herrdum kurz nach der Pause sogar ausgleichen (49.). Hernach trafen Kristof Kurczynski (51., 80.) und Rinik Carolus per Seitfallzieher (61.) für die TuS zum 4:1-Endstand. „Wir haben das eine oder andere gut gemacht, müssen aber auch noch an einigen Dingen arbeiten“, sagte TuS-Trainer Jean-Pierre Richter.

Mit Testspieler Max Rosse­burg lief bei der TuS übrigens einer der Akteure auf, die dem Meiendorfer SV im Winter den Rücken gekehrt hatten. Spätestens im Sommer kommt Rosseburg an den Wendelweg. An einem sofortigem Wechsel wird gearbeitet.

Am Sonntag spielen die Dassendorfer in Aumühle gegen Regionalliga-Schlusslicht HSC Hannover (13 Uhr, Sachsenwaldstraße).