BASKETBALL

TSG Bergedorf in der Negativspirale

Fixiert den Korb beim Freiwurf: Bergedorfs Paul Owusu-Frimpong.

Fixiert den Korb beim Freiwurf: Bergedorfs Paul Owusu-Frimpong.

Foto: Hanno Bode

Bereits zum vierten Mal in Folge stehen die Basketballer der TSG Bergedorf mit leeren Händen da. Und erneut war die Pleite unnötig.

Bergedorf. Die Bilanz liest sich eindrucksvoll. 24 Punkte erzielte Paul Owusu-Frimpong in der Partie beim VfL Stade. Auch seine elf Rebounds waren an diesem Tag von keinem anderen Spieler zu schlagen. Und doch hätte der Neuzugang der TSG Bergedorf wahrscheinlich auf seine Top-Werte verzichtet, hätte sein Team am Ende der Partie der 1. Regionalliga das Feld als Sieger verlassen. Doch dem war nicht so: Die TSG-Basketballer verloren erneut. Inzwischen zum vierten Mal in Folge, dieses Mal mit 72:78. Wie zuletzt häufiger sprach Bergedorfs Coach Björn Fock von einer „vermeidbaren Niederlage“.

Bis kurz vor Schluss geführt

Dabei hatte sein Team nach dem dritten Viertel noch geführt (55:53). Und selbst drei Minuten vor der Schlusssirene lagen die Gäste noch mit einem Zähler vorn. „Am Ende waren wir mit dem Kopf nicht mehr da“, erklärte Fock und weiter: „Viele haben die taktischen Vorgaben nicht mehr erfüllt.“ Dabei hatte seine Mannschaft von der Freiwurflinie mit 80 Prozent eine gute Quote. Anders sah es hingegen bei den Dreiern aus: Lediglich drei von 18 Versuchen fanden den Weg in den Korb.

Am fehlenden Personal lag es dieses Mal nicht. Steffen Kiese war wieder fit. Mit Stefan Röhrl aus der zweiten Mannschaft, der sein Debüt in der 1. Regionalliga gab, waren neun Bergedorfer in Stade. Und an Paul Owusu-Frimpong lag es erst recht nicht. Der frühere Wedeler hatte sein bisher bestes Spiel im TSG-Dress gemacht.
TSG-Punkte: Paul Owusu-Frimpong (24), Leo Alban (10), Marvin Steinberg, Steffen Kiese, Joscha Kolnisko (je 8), Philipp Simon (5), Stefan Röhrl (4), Felix Jehnichen (3), Dominic Bassl (2).