American Football

Carsten Spengemann wird ein Schwarzenbeker „Wolf“

Der Football TV-Moderator Carsten Spengemann (ranNFL) trainiert ab sofort als Defensive Coordinator bei den Schwarzenbek Wolves.

Der Football TV-Moderator Carsten Spengemann (ranNFL) trainiert ab sofort als Defensive Coordinator bei den Schwarzenbek Wolves.

Foto: Privat

Der bekannte TV-Moderator steigt als Trainer bei den Footballern der Schwarzenbek Wolves ein.

Schwarzenbek. Er war um die Jahrtausendwende der Bodyguard Mark Roloff in der Seifenoper „Verbotene Liebe“, moderierte mit Michelle Hunziker „Deutschland sucht den Superstar“, zog ins RTL-Dschungelcamp ein oder prügelte sich beim Promiboxen mit Detlef D! Soost – Carsten Spengemann hat schon fast alle TV-Formate durch.

Seine Leidenschaft galt in all den Jahren aber dem American Football. Seit 2017 hat der 47-jährige Ahrensburger diese zum Beruf gemacht und kommentiert für Pro7 bei „ranNFL“ die Spiele der US-amerikanischen Profiliga. „Das ist wie ein Sechser im Lotto“, sagte Spengemann unserer Zeitung.

Ein Hauptgewinn

Einen Hauptgewinn haben jetzt auch die Schwarzenbek Wolves gelandet. Ab sofort steigt Spengemann als „Defensive Coordinator“ bei den Wölfen ein. An der Schützenallee hatte er bereits mehrfach die Heimspiele gemeinsam mit Abteilungsleiter Kai Köpke moderiert.

Für das erste Training des neuen Schwarzenbeker Defensivcoaches am Freitag, 15. November (19 Uhr, Halle Buschkoppel II) haben sich bereits zwei neue Spieler angekündigt. Ob das am Promi-Bonus liegt? „Es könnte ein positiver Nebeneffekt sein“, räumt Köpke ein, der hervorhebt, dass Spengemann nur Fahrgeld erstattet bekommt.

Den Hintern versohlt

Bislang hat der TV-Moderator, der mit Schwarzenbeks Headcoach Jan Tiessen befreundet ist, bei seinen Besuchen in der Europastadt keine Berührungsängste bei den Spielern festgestellt. „Football is family“, sagt er. „Und die Jungs hier lieben und leben den Sport. Darum mache ich das auch“, so Spengemann, der 2017 als Defensive Coordinator bei Schwarzenbeks Verbandsliga-Staffelkonkurrent Hamburg Ravens aktiv war. „Da haben wir der Wolves Offensive den Hintern versohlt. Jetzt wollten die mich wohl lieber in ihren Reihen haben“, scherzt Spengemann, der aus beruflichen Gründen jedoch nicht bei jeder Einheit vor Ort sein kann.

In welcher Liga die Wolves spielen werden, klärt sich derweil erst Ende Dezember. Der Verbandsliga-Zweite hofft noch auf einen nachträglichen Aufstieg. Die Lizenzunterlagen für die Oberliga, die vierthöchste Klasse in Deutschland, hat der Verein eingereicht.