Nach fünf Jahren

SV Curslack-Neuengamme weiht neuen Kabinentrakt ein

Freuen sich über den Abschluss des Projekts: Michael Hering (Planung), Rainer Winkler, Manfred Jürs (ehrenamtliche Helfer), Hartmut Helmke (SVCN-Vorsitzender) und Bezirksamtsleiter Arne Dornquast.

Freuen sich über den Abschluss des Projekts: Michael Hering (Planung), Rainer Winkler, Manfred Jürs (ehrenamtliche Helfer), Hartmut Helmke (SVCN-Vorsitzender) und Bezirksamtsleiter Arne Dornquast.

Foto: Volker Gast

„Rauchen und Alkohol verboten“, lautet künftig das Motto in den Umkleidekabinen, die der SVCN-Jugendabteilung zugute kommen sollen.

Curslack. „Was lange währt, wird endlich gut“, freute sich Hartmut Helmke, der Vorsitzende des SV Curslack-Neuengamme, gestern Nachmittag bei der feierlichen Einweihung des neuen Kabinentrakts unter der Tribüne auf dem Sportplatz am Gramkowweg. In Anwesenheit von Bezirksamtsleiter Arne Dornquast sowie Sportreferent Fred Osterhage und Marina Thorbeck, die Leiterin der Zuwendungsabteilung im Fachamt Sozialraummanagement, richtete der Verein ein kleines Grillfest als Dankeschön für die vielen ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren aus.

Rauchen und Alkohol sind tabu

Fünf Jahre hat es seit der Fertigstellung der Tribüne 2014 gedauert, bis nun auch in ihrem Inneren zwei Umkleideräume, ein Schiedsrichter-Raum, ein Besprechungsraum, sanitäre Anlagen sowie ein Heizungsraum für den Platzwart entstanden sind. Zwischenzeitlich war die Flüchtlingswelle dazwischen gekommen. „Wir haben gut und gern den Gegenwert von einem Einfamilienhaus hier unten stehen“, betont der frühere SVCN-Vorsitzende Michael Hering, der die Planung inne hatte. Der neue Trakt soll dem Jugendfußball zugute kommen. „Rauchen und Alkohol sind hier streng verboten“, stellt Helmke klar. Die 1. Herren, die am Sonntag beim SV Rugenbergen ran müssen (14 Uhr, Ellerbeker Straße) werden sich weiter im Vereinsheim umziehen, die neuen Räume aber für Halbzeitbesprechungen nutzen. So hat der Verein enorm an Platz gewonnen. „Heute ist ein guter Tag für den SV Curslack-Neuengamme“, schloss Helmke.

Seit 16 Jahren eine einseitige Angelegenheit

Ein denkwürdiger Tag also. Das war – auf ganz andere Art – für den USC Paloma auch der 25. Oktober 2003, der sich gestern zum 16. Mal jährte. Damals gewannen die „weißen Tauben“ mit 2:1 bei der TuS Dassendorf. Warum das hier Erwähnung findet? Weil es bisher ihr letzter Sieg gegen den Serienmeister war. Seitdem gab es nur Dassendorfer Erfolge, seit fünf Jahren sogar nur haushohe mit mindestens drei Toren Unterschied.

„Wenn wir uns darauf ausruhen, werden wir in dieser Saison nicht mehr viele Punkte holen“, warnt TuS-Coach Jean-Pierre-Richter vor dem nächsten Duell am Sonntag beim USC (10.45 Uhr, Brucknerstraße). „Außerdem ist es für mich mein erstes Spiel mit Dassendorf gegen Paloma. Das wollen wir ordentlich lösen“, ergänzt Richter.