Düneberger SV

Dünebergs Torgarant hat Ladehemmung

Tolga Cosgun (hier mit Altengammes Dominik Scheu) beim Kopfballduell.

Tolga Cosgun (hier mit Altengammes Dominik Scheu) beim Kopfballduell.

Foto: Hanno Bode / BGZ/Hanno Bode

Elf Tore in zwölf Partien: Am Klassenerhalt des Düneberger SV hatte Tolga Cosgun großen Anteil. Weil er jetzt nicht trifft, hat der DSV Probleme.

Düneberg. Mit elf Toren in zwölf Partien war Winterzugang Tolga Cosgun der Garant für den Klassenerhalt des Düneberger SV in der Fußball-Landesliga. In dieser Saison läuft es dagegen so gar nicht beim 29-Jährigen. Nach zwölf Begegnungen steht erst ein mageres Törchen auf seiner Habenseite.

Das ist mit ein Grund dafür, warum die Düneberger erneut um den Klassenerhalt bangen müssen. Als Vorletzter fahren sie am Sonnabend, 19. Oktober zum SV Altengamme (15 Uhr, Gammer Weg).

Gegen diesen Gegner hatte Cosgun Anfang März seinen Premierentreffer für den DSV erzielt. „Tolga spielt auf jeden Fall. Er arbeitet gut und muss sich einfach selbst aus diesem Loch ziehen“, stärkt ihm Trainer Dennis Tornieporth den Rücken. Mit den zuletzt gesperrten Aron Pauels und Fabian Heidmann hat der Coach weitere Alternativen zur Verfügung.

Jeremias könnte häufiger spielen

Zuletzt war die Personaldecke so dünn, dass sogar Marcel Jeremias, der im Sommer mit Fußball aufgehört hatte, zu einem Comeback gekommen war. „,Ulle (Jeremias’ Spitzname, die Red.) hatte unsere verwaiste Bank gesehen und zufällig Fußballschuhe dabei. Mal sehen, was passiert, wenn es hart auf hart kommt. Jetzt ist er aber nicht dabei“, sagt Tornieporth.

Obwohl der Tabellendritte gegen den Vorletzten klarer Favorit ist, warnt SVA-Trainer Jan Krey: „Düneberg hatte viele knappe Ergebnisse. Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen.“

Für ihr langjähriges Mitglied, den verstorbenen Herbert Riege („Disco“ Herbert) spielt der SV Altengamme mit einem Trauerflor.