Kreisliga-Kolumne

Von Max, Mäxchen und Co. – Hamwarder Vornamensalat

Frederik Haller vom Düneberger SV II (rechts) lässt den Dassendorfer Stanislav Schkolnik aussteigen.

Frederik Haller vom Düneberger SV II (rechts) lässt den Dassendorfer Stanislav Schkolnik aussteigen.

Foto: Thomas Rokos / Thomas Rokos / BGZ

Bergedorf. In der Kreisliga-Kolumne widmen wir uns heute Titelkandidaten, Schlusslichtern und einem ganz besonderen Comeback.

Verwirrung: Beim Fußball-Kreisligisten SV Hamwarde spielen unter anderem Max Scharnberg, Max Herrmann, Max Schulz und Maximilian Staack. Um bei so vielen gleichen Vornamen den Durchblick zu behalten, hat sich der neue Trainer namens – tatatata – Maxwell Phelps für jeden Max einen Spitznamen überlegt („Sonst drehst du ja durch“). Nun haben die Hamwarder also ein „Mäxchen“ (Schulz), einen „echten Max“ (Herrmann), einen „Helge“ (Scharnbergs zweiter Vorname) und einen „Jon Schnee“ (Staack). Hintergrund: Eine Hauptfigur in der Serie „Game of Thrones“ heißt Stark, Jon Schnee ist dessen unehelicher Sohn. Apropos Max: Max Helge Scharnberg war mit zwei Toren Matchwinner beim 4:2 gegen den FC Bergedorf 85.
Comeback beim Ex-Klub: Sein lange herbeigesehntes Comeback nach seinem im vergangenen Jahr erlittenen Kreuzbandriss feierte Dassendorfs langjähriger Oberligaspieler Joe Warmbier nun in der Partie der „Zweiten“ bei seinem Jugendverein Düneberger SV. Doch auch Warmbier brachte bei der DSV-„Zweiten“ kein Glück – Endstand aus Dassendorfer Sicht 1:5.
Warum einfach? Zweimal musste Kirill Weimer den Ball gegen die TSV Reinbek nur noch über die Linie drücken. Beide Male scheiterte er. Auch deshalb führten Atlantik 97 zur Pause nur 1:0. „Die leichten lässt er liegen, die schwierigen macht er“, stellte Verteidiger Vitali Rommel fest. Nach der Pause traf Weimer aus größerer Distanz noch zweimal – Endstand 4:1. „Atlantik ist klarer Meisterschaftsfavorit. Das war unser stärkster Gegner“, stellte TSV-Coach Rüdiger Neuhaus anerkennend fest.
Mit Verzögerung: Die Tabelle führt mit dem SC Wentorf II aber noch die einzige ungeschlagene Mannschaft an. Die Partie gegen den SVCN II (2:2) konnte erst mit 40-minütiger Verspätung beginnen, weil kein Schiedsrichter erschienen war. Till Beyer (SCVM) sowie Bjarne Dudde (SCW-Jugend) und Christopher Stüben (Escheburg) sprangen letztlich gerade noch rechtzeitig ein – sonst hätte sich das Flutlicht vor dem Abpfiff automatisch abgeschaltet.
Knoten geplatzt: Im neunten Anlauf hat es der SCVM III geschafft. Nach dem 3:1 beim SV Börnsen II steht nicht mehr die Null auf dem Punktekonto. „Das hatte sich nach unseren Trainingsleistungen abgezeichnet“, frohlockte SCVM-Trainer Thomas Niese. Nun hat er Blut geleckt: „Zum Ende der Hinrunde werden wir 12 bis 15 Punkte haben.“
Obenauf und völlig down: In der Kreisliga 4 könnte die Gefühlslage „unserer“ Teams unterschiedlicher kaum sein. Die TSG Bergedorf II ist auch dank vier Treffern von Matthias Pawlak nach dem 6:5 gegen Concordia II weiter in Schlagdistanz zu Platz eins. Dagegen ist die TSV Reinbek II (wollte einstellig werden) nach dem 3:5 gegen Lorbeer nun neues Schlusslicht. „Ich vermisse die mannschaftliche Geschlossenheit“, sagt Torwart-Trainer Frank Walter.