Handball

TuS Aumühle-Wohltorf Zweiter bei LSV-Turnier

Aumühles Kreisläufer Finn Kröpke (rechts) wird in der Partie gegen Lübeck zu Boden gerissen.

Aumühles Kreisläufer Finn Kröpke (rechts) wird in der Partie gegen Lübeck zu Boden gerissen.

Foto: Thomas Rokos / Thomas Rokos / BGZ

Lauenburg/Aumühle. Vor dem Saisonstart luden die Handballer der Lauenbburger SV zum Askanierhaus-Cup ein.

Lauenburg/Aumühle. Es hätte nicht viel gefehlt, und die Lauenburger SV und der TuS Aumühle-Wohltorf würden am Wochenende zusammen in einer Liga in die neue Handball-Saison starten. Während die LSV den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga feiern konnte, war die Mannschaft aus dem Sachsenwald sportlich bereits abgestiegen. Nur weil die HSG Nord-NF nicht für die Schleswig-Holstein-Liga meldete, kehrten die „Füchse“ praktisch durch die Hintertür zurück. Auch beim letzten Härtetest vor dem Saisonstart, dem Askanierhaus-Cup in Lauenburg, gingen sich beide Mannschaften sportlich aus dem Weg.

Die Gastgeber aus der Elbestadt hatten sich in der Gruppe A mit drei starken, höherklassigen Gegnern auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse fielen dementsprechend aus. Gegen Oberliga-Aufsteiger TV Fischbek (11:15), Schleswig-Holstein-Ligist HSG Marne-Brunsbüttel (10:22) und Oberligist AMTV Hamburg (14:22) gab es die erwarteten Niederlagen. Dabei hatten die Lauenburger im Spiel gegen den Altrahlstädter Männerturnverein lange mitgehalten (11:12).

„Die Niederlagen waren jetzt nicht so hoch, dass sie zu einem Bumerang werden können“, resümierte LSV-Coach Carmelo Hadeler im Hinblick auf die Psyche seiner Spieler. Da die Lübecker Turnerschaft aus Personalnot abreiste, trafen die Lauenburger in der Partie um Rang fünf erneut auf Fischbek. Das Spiel endete 9:15.

Rückkehrer Tyler Schröder

Verstärkt hat sich die LSV im Tor. Tyler Schröder, der beruflich stark eingespannt ist, kehrte nach seinem einjährigen Gastspiel in Aumühle zwischen die Pfosten des Lauenburger Gehäuses zurück. „Tyler ist die halbe Miete“, sagt Hadeler. Neu sind zudem Philip Grothkopf (TSV Schwarzenbek) und Lasse Steinhagen (eigene Jugend). Pascal Drewing hat hingegen aufgehört. „Wenn alle fit bleiben, kann das was werden“, sagt Hadeler. Am Sonnabend (19 Uhr, Schulstraße) kommt der MTV Lübeck zum Saisonauftakt in die Hasenberghalle.

In der leichteren Gruppe B hatten die Aumühler nach der Auftaktniederlage gegen Oberligist TSV Ellerbek (10:14) keine Mühe, ins Halbfinale einzuziehen. Die „Füchse“ besiegten die Lübecker Turnerschaft (17:11) und die A-Jugend von Empor Rostock (17:6) deutlich. Handball, wie ihn sich TuS-Trainer Arne Schneider vorstellt, zeigte seine Mannschaft gegen Marne-Brunsbüttel. Das Team aus dem Sachsenwald schlug den Ligakonkurrenten mit 13:7 und stand im Finale. „Das war eine überragende Abwehrleistung. Bei uns lief alles zusammen“, lobte Schneider. Im Endspiel verließen seine Mannschaft dann etwas die Kräfte. Der AMTV gewann das Lauenburger Turnier durch einen 14:10-Sieg.

Der TuS hat sich mit zwei Kreisläufern verstärkt. Malte Kopp ist vom TuS Esingen gekommen. Christian Hensen war für eineinhalb Jahre beruflich in Hongkong, hat davor für Hamburg-Nord gespielt. Einziger Abgang ist Tyler Schröder. „Wenn wir in der Abwehr Zugriff bekommen und hinten sicher stehen, hat es jeder Gegner schwer gegen uns“, sagt Schneider. Ob das auch für den Bredstedter TSV gilt, zeigt sich zum Ligastart am Sonnabend (17.30 Uhr, Ernst-Anton-Straße).